Rötzer, Florian: Megamaschine Wissen – Vision: Überleben im Netz, Campus Verlag Frankfurt, New York 1999. 260 Seiten. Themen: Cyberspace, Cyborgs, HTML, Knowledge Worker, UNL, Wissen. Abstract Der Chefredakteur des Online-Magazins „Telepolis“ behandelt eine Reihe aktueller Themen der „Informations- bzw. Wissensgesllschaft“. Inhaltsverzeichnis Lebenswelt Cyberspace (F. Rötzer) — Was auf uns zukommt — Ein neuer Lebensraum wird geschaffen — Neue Öffentlichkeiten — Abschied von der Privatsphäre — Der Krieg im Zeitalter des Cyberspace — Wie die Megamaschine Wissen entstand — Wie lässt sich die Kluft schließen? — Wem gehört das Wissen? — Freier Zugang zu Informationen und Software — Virtuelle Bildung und der Kommerz — Wissen als öffentliches Gut bewahren Cyborgs, Gene und venetzte Planeten (Ch. Lumsden) Die Dritte Welt und das Internet (R. Verzola) Das globale Gemeinwohl (Ph. Quéau) Mittel- und Osteuropa stolpern in eine digitale Zukunft (J. Horvath) Das virtuelle Sit-in (St. Wray) Bewertung Ein Querfeldein-Streifzug eines Robin …

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Stumme,Gerd / Wille, Rudolf (Hrsg.): Begriffliche Wissensverarbeitung — Methoden und Anwendungen, Springer Verlag Berlin, Heidelberg, New York 2000. 389 Seiten. Themen: Formale Begriffsanalyse, formaler Kontext, Fuzzykonzept, Merkmalexploration. Abstract Die Formale Begriffsanalyse, ein Instrument für computergestützte Erkundungszwecke, wird vorgestellt. Inhaltsverzeichnis Vorwort (Stumme/Wille) METHODEN Begriffe und Implikationen (Ganter) ConImp — Ein Programm zur Formalen Begriffsanalyse (Burmeister) Ähnlichkeit als Distanz in Begriffsverbänden (Lengnink) Datenanalyse mit Fuzzy-Begriffen (Pollandt) Terminologische Merkmalslogik (Prediger) Grundlagen einer Triadischen Begriffsanalyse (R. Wille/Zickwolff) ANWENDUNGEN (Auszüge) Formale Begriffsanalyse im Software Engineering (Lindig/Snelting) Ein TOSCANA-Erkundungssystem zur Literatursuche (Rock/R. Wille) Bewertung Interessant vor allem für Informatiker, Linguisten und Bibliothekare. Inhalt Im Vorwort erklären die Herausgeber Gerd STUMME und Rudolf WILLE, was sie unter Begrifflicher Wissensverarbeitung, die interdisziplinär anwendbar und menschengerecht sein soll, verstehen: Das Wissen soll in der ganzen Breite seines Entstehens und Fortlebens, vom reflektierenden Bewusstsein bis zur Verständigung, begriffen werden. Nur dann könne das zu bewältigende Spannungsverhältnis von Wissen …

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Negri, Toni / Lazzarato, Maurizio et al.: Umherschweifende Produzenten — Immaterielle Arbeit und Subversion, ID Verlag Berlin 1998. 126 Seiten. Themen: Dezentralisierung, General Intellect, immaterielle Arbeit. Abstract Vertreter der Autonomia Operaia, der sozialrevolutionären Strömung in Norditalien, diskutieren gegenwärtige Wandlungen der Arbeit. Inhaltsverzeichnis Inhalt (Auszug): Vorwort (Boutang) Autonomie und Separatismus (Negri) Immaterielle Arbeit (Lazzarato) Verwertung und Kommunikation (Lazzarato) Bewertung Anregende Gesichtspunkte zur Bestimmung der „immateriellen Arbeit“. Inhalt Einführend stellt Yann BOUTANG den fast schon legendären Antonio (Toni) Negri vor, den Vater der norditalienischen ‚Autonomen‘, der als solcher nach den Unruhen der 70er Jahre langjährig inhaftiert, als gewählter Abgeordneter des italienischen Parlaments freigelassen, dann geflüchtet war und (1997) 65-jährig in der Hoffnung auf eine allgemeine Amnestie seiner Mitkämpfer freiwillig ins Gefängnis zurückkehrte. „Verweigerung der Arbeit“, schreibt Boutang, sei einst die Parole der italienischen Subversiven gewesen, schon bevor die Krise der Lohnarbeit offen zutage trat. Und zeigen sich nicht, fragt er …

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Johnson, Steven: Interface Culture – Wie neue Technologien Kreativität und Kommunikation verändern, Klett-Cotta Verlag Stuttgart 1999. 300 Seiten. Themen: Agents, Bitmapping, Interface Design, Links, Windows. Abstract Steven Johnson, ein 30-jähriger Literat aus New York, legt Highlights aus den vergangenen 30 Jahren Informationstechnologie dar. Inhaltsverzeichnis Vorwort: Elektrische Geschwindigkeit 1 Bitmapping: Die Visualisierung digitaler Muster 2 Desktop: Die visuelle Metapher der Benutzeroberfläche 3 Windows: Fenster zum Informationsraum 4 Links: Verweise und Verknüpfungen 5 Text: Verarbeitung und Gebrauch von Worten 6 Agents: Spione und Assistenten Ausblick: Eine Vorstellung von der Unendlichkeit Bewertung Eine schöne, bisweilen ins Schwärmerische gehende romanartige Schrift, in der die neuen Technologien als Kunstwerke betrachtet werden. Inhalt Im Vorwort schreibt Johnson, dass wir von der vergangenen Ära her gewohnt sind, Kunst und (industrielle) Technik als Gegensätze zu sehen. Zwar habe es in jener Ära der ‚harten Technologie‘ ausnahmsweise Menschen gegeben, welche die Technik als Kunstwerk bestaunt haben (Marx, …

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Ripperger, Tanja: Ökonomik des Vertrauens – Analyse eines Organisationsprinzips, Mohr Siebeck Verlag Tübingen 1998. 299 Seiten. Themen: Entscheidungskalkül, Organisation, Vertrauensgeber, Vertrauensnehmer. Abstract Der jungen Autorin geht es um nicht weniger als die Ablösung des ökonomischen Paradigmas „Interesse“ (im Adam Smith‘ schen Sinn) durch „Vertrauen“. Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung: Organisation durch Vertrauen 2 Mechanismen zur Stabilisierung von unsicheren Erwartungen 3 Die Vertrauensbeziehung als Prinzipal-Agent-Beziehung 4 Das Entscheidungskalkül des Vertrauensgebers 5 Das Entscheidungskalkül des Vertrauensnehmers 6 Die Genese des Vertrauens in sozialen Systemen 7 Ökonomik des Vertrauens — eine kritische Würdigung 8 Schlussbemerkung Bewertung Ein zukunftsträchtiger Ansatz! Inhalt 1 Vertrauen, sagt die Autorin einleitend, ist ein „ubiquitäres Phänomen“: Selbst einfachste soziale Beziehungen kämen nicht ohne wenigstens ein Mindestmaß davon aus. Und eine komplexe Organisationen wie eine große deutsche Bank wirbt heute mit dem Slogan „Vertrauen ist der Anfang von allem.“ (S. 1) Mit der Transformation von starren Hierarchien zu flexibleren Unternehmensformen, …

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