Corona Pandemie beschleunigt die Krise – wo bleibt die Ethik?

Das Lebenswohl aller basiert auf Frieden und Freiheit! Covid-19 schränkt die Freiheit ein!

vom Integrata-Vorstand Wolfgang Braun, 14. Mai 2020

Unbegrenzte Bewegungsfreiheit und Globalisierung:

Die Welt wird seit Anfang 2020 durch einen Coronavirus SARS-CoV-2 kontrolliert, zuerst war China betroffen, in Europa hat es einige Länder stark beeinträchtigt, USA ist scheinbar unvorbereitet in der Pandemie Kette angelangt. Afrika und Südamerika folgen, weltweit suchen Politiker der Länder nach Lösungen. In Deutschland ist ein heftiger Meinungsstreit und Verwirrung durch Forschung, Politik, Medizin und Pharmavertretern bei den Bürgern entstanden. Die Politik sucht nach Lösungen, wie man mit Pandemie Krisen umgeht, ohne die Gesellschaft und Wirtschaft zu zerstören.

Welche Lösungen werden von der Politik vorgeschlagen:

Die exponentielle Verbreitung von Covid-19 kann durch 3 Maßnahmen eingedämmt werden:
Durch 1. Tests wer infiziert ist und war, durch 2. Eingrenzung und Quarantäne und durch 3. Medikamente und einen Impfstoff, zur Heilung.

App Lösungen:

Informations- und Kommunikations- Technologien (IT) unterstützen bei den 3 Maßnahmen.

Tests müssen flächendeckend eingesetzt und ausgewertet werden, dazu liefert IT die Automatisierung der Tests im Labor. Medikamente und Impfstoffe werden in der Forschung entwickelt. Gentechnik und Modellierung reduzieren computerunterstützt die Verkürzung der Entwicklung neuer Impfstoffe und Medikamente und den Zulassungsprozess von Jahren auf Monate. Die schnellste Lösung liegt in der Information und Datenerhebung, insbesondere von Verfahren der Künstlicher Intelligenz, die große und komplexe Datenmengen auswerten und möglichst vielen Betroffenen eine Entscheidungshilfe bei ihren Lebensbedürfnissen zu erlauben. Zur Abflachung oder schnellen Eindämmung von Covid-19 Fällen wird eine Tracing App entwickelt, die gezielt dort eingesetzt wird wo sich der Coronavirus SARS-CoV-2 exponentiell ausbreitet.

Die Diskussion ob die Daten zentral oder dezentral gespeichert werden erzeugt Konfusion bei den Menschen, sowie wer welche App bereitstellen soll.  Das absurde an der Diskussion ist, dies entscheiden aktuell Leute die wenig Wissen und Erfahrung in der Erstellung von Apps haben oder nicht die Interessen der Nutzer vertreten.

Grundsätzlich werden, sehr vereinfacht bei der Entwicklung einer App die Funktionen definiert, ein Algorithmus programmiert, und ein Ein-/ Ausgabegerät, auf dem die Software App installiert wird, festgelegt. Die Aktualität der Daten ist entscheidend, damit der Algorithmus zu den besten Entscheidungen führt und die Technologie sollten möglichst allen und an jedem Ort zur Verfügung stehen und keine Benachteiligung oder Diskriminierung oder Kontrolle zulässt.

Was sind unsere Empfehlungen:
  1. Eine App mit mindestens 5 Funktionen die der Nutzer individuell wählen kann. Die Funktionen sind Tracking (Bestimmung wo, wie viele Infizierte sich in meiner Umgebung befinden, um den geforderten Mindestabstand zu wahren und Ansteckungsketten zu unterbrechen), Anamnese (Feststellung der Symptome einer Infizierung mit Vorschlägen zum Test), Verhaltensregeln (Information über Hygienemaßnahmen, Vorschriften und Notfallmaßnahmen), Utilisation (Information zur Versorgung z.B. mit Medikamenten, Hilfsmittel, Bestellungen und Lieferung) und Sicherheit (Verlässliche Informationen und Schutz der Gesundheit).
  1. Eine ethische, KI basierte Pandemie App, die das Wohl jedes Menschen berücksichtigt, Das ist schwierig aber machbar!
  2. Eine kostenlose und frei verfügbare Auswahl an Apps, die auf allen Endgeräten funktionieren. Die App sollte zunächst für Covid-19 aber zukünftig für jede Form einer Pandemie nutzbar sein.
  3. Bildung eines unabhängigen digital vernetzten unabhängigen Expertenrates (Die WHO ist international aber nicht unabhängig), die weltweiten Maßnahmen definiert und die besten Lösungen wählt mit einheitlichen Standards und Normen.
  4. Eine Industrie, die die primären Interessen der Kunden berücksichtigt und die Freiheit und Unabhängigkeit unterstützt.

Die Integrata-Stiftung beschäftigt sich seit 20 Jahren mit dem Thema Humane Nutzung der IT und besitzt Experten (Fachbeiräte) aus vielen Wissenschafts-Disziplinen, mit denen Empfehlungen im Einsatz einer humanen Nutzung der IT erarbeitet werden.

Wir bieten unsere Denkfabrik zur Suche nach Lösungen und Vorschlägen zur humanen Nutzung der IT an. Melden Sie sich einfach bei uns!

Digital Natives und Immigrants führen

In dieser „Fortsetzungsgeschichte“ beschäftigt sich Barbara Liebermeister mit den Herausforderungen, die sich aus der Altersstruktur in heutigen Betrieben für die Führungskräfte ergeben. Sie stellt darin die heutige Situation dar, analysiert, wie sie entstanden ist und gibt Hinweise, wie die Führungskräfte damit konstruktiv und kreativ umgehen können.

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Wie autonom sind autonome Autos der Stufe 5?

Unser Blogger Michael Mörike beschäftigt sich weiter mit der Autonomie von Autos – heute vor allem mit der Frage, ob diese Autonomie Grenzen hat / haben wird.

Allgemein versteht man unter autonom fahrenden Autos solche, die mit Hilfe von KI ihren Weg selbständig unfallfrei absolvieren, so dass sie auch von Menschen ohne Führerschein benutzt werden können.

Wie viel Autonomie aber werden sie wirklich haben?

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Hat Künstliche Intelligenz Grenzen?

Dr. Klaus-Ulrich Moeller, Zeitgeist-Forscher aus Sasbach, beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Menschen und Maschinen. Er schreibt (Zitat) „Für Unternehmen und Führungskräfte ist es dringend erforderlich zu entscheiden, was künftig von Maschinen, was von Menschen erledigt werden soll und wie ich den Menschen „enable“, das auch zu leisten. Viele gesellschaftliche Phänomene sind letzten Endes auf diese sich abzeichnende „Deprivation“ des Menschen gegenüber der immer intelligenter werdenden Software zurückzuführen.“

Noch vor einigen Jahren schien klar zu sein, dass Künstliche Intelligenz viel verändern, aber niemals dem Menschen seine ureigensten Fähigkeiten streitig machen könnte: Kreativität, Intuition, Emotionalität, Sinnlichkeit, Erkenntnisfähigkeit, Bewusstsein – das berühmte Wissen um die eigene Existenz. Wir sind inzwischen eines Besseren belehrt, seit intelligente Software Bilder wie van Gogh malt, Sinfonien wie Beethoven komponiert und Bücher schreibt, die von Tolstoi stammen könnten. Seit Software nicht nur Gesichter unterscheiden („facial recognition“), sondern anhand von Mimik, Gestik und Sprache auch emotionale und Stimmungszustände von Menschen erkennen und entsprechend reagieren kann.

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Vertrauen schaffen in KI

Um „Vertrauen“ in ein System zu haben, ist es notwendig, dass man dessen Entscheidungen nachvollziehen und so verstehen kann. Das ist bei komplexen, monolithischen KI-Systemen oft nicht der Fall. In diesem Beitrag präsentiert unser Blogautor Michael Mörike einen modularen Ansatz, in dem die Entscheidungen der KI prinzipiell nachvollziehbar sind.

Oft wird bemängelt, dass man nicht feststellen kann, warum eine KI wie entschieden hat. Für ein großes neuronales Netz (NN), das aus vielen Schichten besteht, die alle aus vielen Knoten bestehen, ist das aktuell wohl auch richtig. Wer aber sagt, man müsse KI immer aus möglichst nur einem einzigen NN aufbauen?

Bei der Konstruktion von KI für autonom fahrende Autos setzt man die eingebaute Intelligenz ja auch aus mehreren getrennten NN zusammen, wie mit dem folgenden Bild erläutert wird.

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