Gemeinsam mit dem Autoren Markus Albers, dem Leiter des Berliner Büros von McKinsey & Company Dr. Sebastian Muschter, dem Zeitmanagement-Coach Prof. Dr. Lothar Seiwert, dem Journalisten Richard Gutjahr und der Bloggerin Ninia Binias will Microsoft eine Debatte anstoßen über die Umgestaltung der Arbeitswelt. Dafür haben die Partner ein „Manifest für ein neues Arbeiten“ in Berlin vorgestellt, das ein Aufbrechen starrer Büroarbeit fordert und Netzwerke statt Hierarchien fordert. Neben dem Manifest hat Autor Markus Albers „33 Regeln erfolgreicher digitaler Pioniere “ aufgestellt.

Memorandum des Arbeitskreises Informations- und Kommunikationstechnik des IG Metall Bezirks Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Forum Soziale Technikgestaltung (Version 2). Der Arbeitskreis Informations- und Kommunikationstecnologie des IG Metall Bezirks Baden-Württemberg hat in Zusammenarbeit mit dem Forum Soziale Technikgestaltung des DGB ein Thesenpapier zu den Anforderungen an die Arbeitsbedingungen in dieser Branche verfasst. Dabei geht es schwerpunktmäßig um die Themenbereiche betriebliche Mitbestimmung, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Klimaschutz, Soziale Technikgestaltung und um den Schutz der Netznutzerinnen und Nutzer. Memorandum herunterladen von www.sapler.igm.de

13.06.2014: In Deutschland startet die Initiative „Jeder kann programmieren“ – ein Aufruf zur kreativen Nutzung der Informationstechnologie. Ranga Yogeshwar und Thomas Bendig erläutern die Idee.

Von Stephan Wawrzinek Dass die Informationstechnologie (kurz IT) unsere Welt massiv verändert haben und das auch weiterhin werden, ist eine triviale Feststellung. Weswegen hat die IT aber eine solche Auswirkung und über welche Mechanismen? Technologie ist immer dann besonders einflussreich, wenn sie einen deutlich günstigeren oder umfassenderen Zugang zu einer wichtigen Ressource ermöglicht: Das Auto machte Mobilität einfacher und allgemein verfügbar, die Dampfmaschine ermöglichte ungeahnten Zugang zur Ressource Arbeitskraft, indem sie Muskel- durch Maschinenkraft ersetzte. Die IT macht Information als Ressource günstiger und leichter erreichbar, und sie stellt große zusätzliche Kapazitäten zur Verarbeitung von Informationen zur Verfügung – zwei sehr unterschiedliche Effekte mit unterschiedlichen Folgen. Die Folgen der verbesserten Verfügbarkeit von Wissen lassen sich auf zwei große Punkte herunterbrechen: Zum einen Zeitersparnis, zu anderen intelligenteres Handeln. Die Zeitersparnis kommt dadurch zustande, dass das Wissen ohne langes Suchen und ohne weite Wege verfügbar ist. Anstatt einen Aktenordner aus dem …

Die Macht der Informationstechnologie – Teil 1: Gründe Weiterlesen »

Von Achim Lorenz „Ich glaube an das Pferd. Das Auto ist lediglich eine vorübergehende Erscheinung“, urteilte Kaiser Wilhelm II. dereinst über Carl Benz‘ Erfindung, die die Welt verändern sollte. Die Dimension dieser Fehleinschätzung ist sicher atemberaubend, aber heutige Politiker scheinen zuweilen eine ähnliche Weitsicht an den Tag zu legen, wenn sie sich mit den neuen Medien befassen. Anders lässt sich die Entscheidung der schwarz-gelben Regierungskoalition, das von den Verlagen gewünschte sogenannte Leistungsschutzrecht umzusetzen, beim besten Willen nicht erklären. Dieses „Leistungsschutzrecht“ bedeutet im Wortlaut der Koalition: „Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren, sollen künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet ein Entgelt an die Verlage zahlen.“ Man muss wirklich nicht viel vom Internet verstehen, um zu begreifen, wie unglaublich abstrus dieser Vorschlag ist. Seitenzugriffe sind im Internet das, was Verkaufszahlen in der Zeitungswelt sind: Ein Gradmesser für die Reichweite des Blattes und damit ein …

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