Wilkesmann, Uwe: Die Anforderungen an die interne Unternehmenskommunikation in neuen Organisationskonzepten, in: Publizistik 45 (2000) 4, S. 476-495. Themen: Grenzen des Technologie-Einsatzes, (Knowledge-)Wissensmanagement, Organisationsforschung, Psychologie, Virtualisierung. Abstract In diesem Artikel stehen zwei Fragen neuer Organisationskonzepte im Vordergrund: a.) Welche Funktionen übernimmt die interne Organisationskommunikation in der „Lernenden Organisation“ und im Wissensmanagement. b.) Unter welchen Bedingungen kann sie diese Funktionen erfüllen? Inhaltsverzeichnis 1. Neue Organisationskonzepte 2. Formen der Organisationskommunikation 3. Schlußbemerkungen Bewertung Theoretisch wie praktisch ausgerichteter Überblicksartikel, der eine etwas zu ausführliche theoretische Herleitung bemüht, um dann die konkreten Probleme sehr gerafft abzuhandeln. Inhalt 1. Neue Organisationskonzepte Vor dem Hintergrund der Entmaterialisierung der Wertschöpfung sind die „Lernende Organisation“ und Wissensmanagement die derzeit dominierenden Diskurse der Organisationsforschung. Die interne Organisationskommunikation erhält in den Konzepten des organisationalen Lernens und des Wissensmanagements die wichtige Produktionsfunktion der Generierung und Speicherung von Wissen zugewiesen. Lernen und Wissen lauten die Schlüsselbegriffe. Dabei geht es darum, …

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Heilmann, Wolfgang: Teleprogrammierung – Die Organisation der dezentralen Software-Produktion, mit einem Geleitwort des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Lothar Späth. Wiesbaden 1987 (Schriftenreihe Integrierte Datenverarbeitung in der Praxis, Bd. 40). 526 S. ISBN 3-7719-6305-2. Themen: Akzeptanz, Arbeits- und Tarifrecht, EDV-Branche, Informatisierung, Kontrolle, ökonomische Bewertung, Personalmanagement, Qualifizierung, Telearbeitsformen, Telemanagement, Unternehmensstrukturen. Abstract Es handelt sich einerseits um eine frühe empirische Analyse, andererseits um eine Systematisierung von Telearbeitsformen im Softwarebereich (Teleprogrammierung) und eine Theoretisierung der Dimensionen von Telemanagement samt praktischer Gestaltungsvorschläge. Inhaltsverzeichnis Einleitung (1-8) 1. Untersuchungsobjekt und Forschungskonzeption (9-27) 2. Hypothesenableitung und Operationalisierung (28-84) 3. Empirische Analyse (85-141) 4. Formen und Potentiale der Teleprogrammierung (142-219) 5. Gestaltungsalternativen der Teleprogrammierung (220-400) Schluß: Zur Diffusion der Teleprogrammierung (401-421) Literaturverzeichnis, Sachregister, Anlagen (422-526) Bewertung Das Buch kann als Pionierarbeit der wissenschaftlichen Untersuchung von Telearbeit in Deutschland angesehen werden. Darin wird erstmals der Begriff des Telemanagements formuliert und konzipiert. Inhalt 1. Untersuchungsobjekt und Forschungskonzeption Der Autor …

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Opaschowski, Horst W.: Feierabend? Von der Zukunft ohne Arbeit zur Arbeit ohne Zukunft, Opladen 1998. 119 S. ISBN 3-8100-2068-0. Themen: Akzeptanz, alternierende Telearbeit, geschlechtliche Arbeitsteilung, Freizeitsoziologie, Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Abstract Der inhaltlich weiter gespannte Bogen dieses Werkes wird hier nicht umfassend berücksichtigt, sondern nur mit Blick auf die für „Vernetztes Arbeiten“ relevanten Teile referiert. Es handelt sich um eine thesenhafte Tour d’Horizon zu künftigen Entwicklungen der Arbeitswelt. Inhaltsverzeichnis 1. Die Beschäftigungskrise (9-36) 2. Die Leistungsgesellschaft (37-55) 3. Die Arbeitswelten der Zukunft (56-113) Grundlagenliteratur (113-119) Bewertung Es handelt sich nicht im strengen Sinne um eine wissenschaftliche Studie, sondern um ein thesenhaftes Opus, dessen Verfasser sich gerne selbst zitiert. Er argumentiert widersprüchlich, wenn er einerseits die Politik auffordert, die neue Symbiose von Arbeit und Freizeit zur Kenntnis zu nehmen und entsprechend innovativ zu regulieren und gleichzeitig mit Blick auf Telearbeit diese Entwicklung skandalisiert. Inhalt Im Vorwort beschwört Opaschowski …

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Goll, Michaela: Gemeinsames Arbeiten im Netz: Fallstudie eines räumlich verteilten Unternehmens, Gießen 1998 (Institut für Soziologie, Universität Giessen Arbeitspapier „Telekooperation“ Nr. 6). 62 Seiten (URL: http://www.uni-giessen.de/~g31047/bericht6.pdf). Themen: Alternierende Telearbeit, Grenzen des Technologie-Einsatzes, Kommunikationsstile, mobile Telearbeit, soziale Beziehungen, Substituierung von Kommunikation, Unternehmensethnographie, Betriebsklima, Unternehmensstruktur, virtuelle Unternehmen. Abstract Der Text beschäftigt sich mit den Besonderheiten telekommunikationstechnisch unterstützten gemeinsamen Arbeitens in einem räumlich verteilten Unternehmen. Parallel dazu wird der ethnographische Forschungsprozeß reflektiert. Inhaltsverzeichnis 1. Elektronisch vermittelte kooperative Arbeit als Forschungsgegenstand 2. Gemeinsames Arbeiten bei Communications 3. Kommunikationsmedien und -formen bei Communications 4. Zur Erfassung des Phänomens „Kooperation in einem vernetzten Unternehmen“ 5. Allgemeine Strukturmerkmale und Formen der bei Communications beobachteten Arbeit 6. Auswirkungen der technisch vermittelten Kommunikation auf die soziale Struktur der Organisation 7. Weitergehende Fragestellungen zur Entwicklung des Unternehmens 8. Literaturverzeichnis Bewertung Nicht nur für an Unternehmensethnographie Interessierte methodisch-theoretisch sondern auch für die Praxis des vernetzten Arbeitens und allgemein relevante …

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Kleinberger Günther, Ulla / Thimm, Caja: Soziale Beziehungen und innerbetriebliche Kommunikation: Formen und Funktionen elektronischer Schriftlichkeit in Unternehmen, in: Thimm, Caja (Hg.): Soziales im Netz. Sprache, Beziehungen und Kommunikationskulturen im Internet. Opladen/Wiesbaden 2000, S. 262-277. ISBN 3-531-13400-0. 59,90 DM. Themen: Akzeptanz, Linguistik, soziale Beziehungen, Substituierung von Kommunikation, Unternehmenskultur und Betriebsklima, Virtualisierung, virtuelle Unternehmen. Abstract Der Beitrag geht am Beispiel betriebsinterner Mailkommunikation sowie von Interviews in Schweizer Unternehmen der Frage nach, ob und wie E-Mail in auf berufliche Interessen konzentrierter Kommunikation ein „Beziehungsmedium“ ist. Inhaltsverzeichnis 0. Einleitung 1. Elektronische Schriftlichkeit in der Netzkommunikation 2. E-Mailkommunikation in Schweizer Unternehmen 3. Schlußbemerkungen Literatur Bewertung Methodisch problematisch ist das Vorgehen, qualitatives Interviewmaterial quantitativ auszuwerten. Andererseits kommt der beispielhaften Analyse hohe praktische Relevanz zu. Inhalt 0. Einleitung E-Mail ist „unstrittig zu einer der wichtigsten Formen der innerbetrieblichen Kommunikation geworden“. Dem damit verknüpften Forschungsdesiderat (Funktionen, Formen, Inhalte von E-Mail-Kommunikation) gehen die Autorinnen anknüpfend an …

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