Rechenzentren, KI und Umwelt: Warum unsere digitale Zukunft mehr Mitgestaltung braucht
Unser Alltag wird von künstlicher Intelligenz und digitalen Diensten schon stärker geprägt, als wir selbst oft wahrnehmen. Für jede Suchanfrage, jedes Video und jede automatisierte Entscheidung wird Rechenleistung benötigt, und diese wächst schnell. Der Energie- und Ressourcenverbrauch nimmt deutlich zu, da weltweit Rechenzentren ausgebaut werden und sich große KI-Modelle durchsetzen. Dadurch gelangen Umweltfragen immer mehr in den Fokus der Auseinandersetzung um die Digitalisierung.
Die unsichtbare Umweltlast der Digitalisierung
Moderne Rechenzentren zählen heute zu den energieintensivsten Infrastrukturen. Sie benötigen rund um die Uhr Strom, zusätzliche Kühlung und eine komplexe Hardware-Infrastruktur, deren Produktion ebenfalls Ressourcen verbraucht. Besonders KI-Systeme tragen dazu bei. Das Training großer Modelle benötigt immense Rechenkapazitäten, und auch der laufende Betrieb von KI-Anwendungen verursacht erheblichen Strombedarf.
Diese Zusammenhänge sind jedoch in der Öffentlichkeit bislang noch kaum sichtbar. Während KI immer stärker in Bildung, Gesundheit, Verwaltung oder Mobilität Einzug hält, bleibt die Frage nach ihren ökologischen Auswirkungen meist im Hintergrund.
Nachhaltige KI braucht gesellschaftliche Debatte
Die ökologische Dimension der Digitalisierung ist nicht allein ein technologisches Problem, sie ist eine gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe. Es geht darum, welche Anwendungen wir wirklich brauchen, nach welchen Werten wir Technologien entwickeln und wie wir ökologische Kriterien in digitale Infrastrukturen integrieren.
Damit diese Entscheidungen nicht ausschließlich in Unternehmen oder Verwaltungen getroffen werden, braucht es neue Formen der Partizipation. Transparenz über den Energieverbrauch und die Umweltbilanz digitaler Dienste, Beteiligungsverfahren bei der Planung neuer Rechenzentren in Kommunen, Bürgerdialoge zu KI-Anwendungen, die gesellschaftliche Prioritäten abbilden, Bildungs- und Beteiligungsangebote, die Umwelt- und Digitalthemen zusammenführen. Eine nachhaltige Digitale Transformation gelingt nur dann, wenn Menschen informiert werden, Fragen stellen können und aktiv beteiligt sind.
Human orientierte IT als Leitlinie
Die Integrata Stiftung setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, die humane Nutzung von Informationstechnologie zu fördern. Dazu gehört, digitale Innovationen so zu gestalten, dass sie der Lebensqualität der Menschen dienen und nicht zu neuen Belastungen werden. Angesichts der rasanten Entwicklung von KI wird dieser Grundsatz aktueller denn je.
Humane IT bedeutet heute auch Technologien so zu entwickeln, dass sie ökologisch verantwortungsvoll sind, demokratische Werte stärken und die Gesellschaft aktiv einbinden.
Unser gemeinsamer Auftrag
Die Diskussionen über KI, Rechenzentren und Umwelt dürfen nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden. Sie betreffen grundlegende Fragen unserer Zukunft: Welche digitalen Infrastrukturen wollen wir? Wofür setzen wir KI ein und wofür nicht? Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit, Mitsprache und gesellschaftlicher Mehrwert?
Teilt uns gerne eure Meinung mit, wir freuen uns auf eure Nachrichten an: blog@integrata-stiftung.de
Autor: Sven Hitzler
*Dieser Beitrag wurde mithilfe von ChatGPT erstellt. Bild: Mistral