ANNA – Das vernetzte Leben

Ein Projekt über Algorithmen und Künstliche Intelligenz in unser aller Alltag: Wie wir Menschen bereits heute für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz sensibilisieren.

Von Ludwig Reicherstorfer

Vor einigen Jahren hörte man den Satz “Das Internet wird immer wichtiger” fast täglich. Im gesellschaftlichen, politischen und im öffentlichen Diskurs in den Medien war dies eine Feststellung, die die technologische Revolution und ihre Auswirkung in alle Lebensbereiche hinein betonte.  Heute wirkt der Satz wenig visionär, denn dass wir uns in einer digitalen Gesellschaft befinden, streitet niemand mehr ab. Ähnliches wie seinerzeit das Internet, erfährt im Moment das Thema “Algorithmen und Künstliche Intelligenz”. Überall wird darüber gesprochen und geschrieben, welche zentrale Rolle diese beiden Aspekte moderner Technologie heute und in (naher) Zukunft einnehmen werden.

Auch wir von iRights widmen uns diesem Thema. Dabei nehmen wir bewusst eine Perspektive ein, die bisher – zumindest nach unserem Dafürhalten – noch zu wenig beachtet wird: die der Verbraucher*innen. Unser Anliegen ist es, gerade bei jenen Menschen, die sich zwar nicht bewusst und regelmäßig mit Themen der Digitalisierung beschäftigen, dem technologischen Fortschritt aber sehr wohl jeden Tag direkt oder indirekt begegnen, Interesse für die dahinter stehenden algorithmische Prozesse und Entwicklungen zu wecken und Wissen darüber zu vermitteln.

In unserem Projekt “ANNA – Das vernetzte Leben. Algorithmen und Künstliche Intelligenz im Verbraucheralltag” steht die fiktive Figur ANNA stellvertretend für genau diese Menschen. Wir begleiten ANNA, eine berufstätige 35-jährige Frau, bei alltäglichen Erlebnissen, deren Ausgangspunkt Technologien sind, die bereits existieren und genutzt werden. Die Geschichten aus ANNAs Alltag drehen sich um Fitness-Armbänder, Smart Homes, Sprachassistenten oder Werbetargeting und decken von vernetzter Medizin über soziales Leben verschiedene Bereiche ab, an denen wir mit Algorithmen und KI schon heute in Berührung kommen.

Es handelt sich dabei nicht um eine Dystopie, die vor unkontrollierbaren Fehlentwicklungen warnen möchte, sondern um eine Fiktion, die Chancen und Risiken zugleich thematisiert. ANNAs Geschichten zeigen, wie sehr unser aller Leben bereits im Kontext dieser Technologien stattfindet, und was man als Verbraucher*in dabei beachten sollte. Das Projekt bedient sich unterschiedlicher Wege, diese Inhalte zu vermitteln: Kurzfilme , Podcasts und geschriebene Stories erzählen Episoden aus ANNAs Leben. Sie werden begleitet von Hintergrund-Dossiers, Praxistipps und Handreichungen für den pädagogischen Einsatz der Materialien, zum Beispiel an Schulen oder in der Erwachsenenbildung.

Das Projekt wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Das Projekt arbeitet unabhängig, alle verfügbaren Informationen sind nach journalistischen Kriterien aufbereitet. Durchgeführt wird das Projekt durch den gemeinnützigen iRights e.V.

Über den Verein

Der iRights e.V. widmet sich der Aufklärung von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu Themen wie Urheberrecht, Datenschutz, Datensicherheit, Algorithmen, digitales Leben u.v.m., er betreibt die Informationsplattform iRights.info, erstellt Publikationen und weitere Webangebote. Der iRights e.V. kooperiert in strategischen Fragen eng mit dem Think Tank iRights.Lab. Alle Informationen zum Projekt “ANNA – Das vernetzte Leben” finden Sie hier.

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