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	<title>HumanIThesia: Diskussionsportal für humane Nutzung der IT</title>
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	<description>Ethik bei künstlicher Intelligenz und Robotik</description>
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		<title>Alkohol, Zigaretten, Social Media?</title>
		<link>https://humanithesia.org/alkohol-zigaretten-social-media</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Annerose Eberhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 10:46:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
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					<description><![CDATA[KI verändert unsere Welt grundlegend. Doch wem gehören die Werte, die sie schafft? Der Artikel diskutiert den Vorschlag, Künstliche Intelligenz als öffentliches Gut zu verstehen, und wirft wichtige Fragen zu Gerechtigkeit, Verantwortung und der Zukunft der Arbeit auf.<div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/alkohol-zigaretten-social-media">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[

<p><strong>Titelbild: KI-generierte Illustration, erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026</strong></p>
<p><em>Hinweis: Dieser Beitrag gibt die persönliche Meinung der Autorin wieder und wird auf unserer Website als individueller Diskussionsbeitrag veröffentlicht.</em></p>
<p>Die erste Version dieses Artikels war ein Plädoyer für ein klares Ja zu einem wie auch immer gearteten Verbot für Social Media für Kinder und Jugendliche, gekoppelt mit der Forderung nach einer Aufwertung des Themas im gesellschaftlichen Diskurs. Aber je länger ich mich mit diesem Thema beschäftige, desto klarer wird: So einfach ist es leider nicht. Der Begriff Social Media klingt zwar griffig, ist aber nicht umfassend und erschwert die Analyse. Es ist ja nicht zielführend, darüber zu diskutieren, ob Youtube wirklich Social Media ist. Besser ist es meiner Meinung nach, von digitalen Medien zu sprechen.</p>
<h2>Medienverhalten der Kinder und Jugendlichen: Digitale Medien sind selbstverständlicher Teil des Alltags</h2>
<p>Seit dem Jahr 1998 erforscht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) das Medienverhalten der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Die Ergebnisse der JIM-Studie 2025 (basierend auf repräsentativen Umfragen) sind online öffentlich zugänglich.</p>
<p>Folgende Medien werden hauptsächlich genutzt (<a href="https://mpfs.de/studie/jim-studie-2025/">JIM-Studie 2025</a>): 96% WhatsApp, 75% Youtube, 63% Instagram, 56% Snapchat, 53% TikTok. Bei WhatsApp werden vor allem Textnachrichten geschickt (weit über 90%), Emojis/GIFs/Sticker und Sprachnachrichten versendet. YouTube hat den höchsten Stellenwert im Bereich „Bewegtbild“, das klassische Fernsehen liegt nach Netflix abgeschlagen auf Platz 3. Genau drei Viertel der Jugendlichen zählen zu den regelmäßig Nutzenden (2024: 81 %), 46 Prozent nutzen die Plattform täglich.</p>
<p>Als Recherche-Mittel ist ChatGPT nach Suchmaschinen das wichtigste Rechercheinstrument, Wikipedia liegt im Vergleich relativ weit abgeschlagen auf dem vorletzten Platz und ist nur noch für ein Fünftel eine regelmäßige Anlaufstelle.</p>
<p>Für Kinder und Jugendliche spielen die digitalen Medien eine zentrale Rolle bei der gesellschaftlichen Teilhabe. Sie holen sich wichtige Informationen und Fertigkeiten über das Netz.</p>
<h2>Kehrseite der Medaille: Sucht, Cybermobbing, Realitätsverlust…</h2>
<p>Alle oben genannten Medien haben über ihren praktischen und erwünschten Nutzen hinaus extrem problematische Gefahrenpotentiale. Nichts ist per se ohne Gefährdungen, auch nicht Spiele oder WhatsApp. Um ein paar Beispiele zu nennen:</p>
<p>Ein Viertel der 10- bis 17-Jährigen in Deutschland nutzt soziale Medien in einem „riskanten Ausmaß“ (DAK Studie 2025/26) und zeigen ein massives Ausmaß an Abhängigkeit. Das entspricht ca. 1,3 Millionen Kindern. Die Folgen sind: Schlafmangel, Konzentrationsstörungen und Vernachlässigung von Hobbys und realen sozialen Kontakten.</p>
<p>Cybermobbing ist eines der sichtbarsten Probleme, da es oft direkt aus dem Schulalltag in den digitalen Raum (Instagram, Snapchat) schwappt. Laut dem „Bündnis gegen Cyber-mobbing“ hat bereits jeder vierte von Cybermobbing betroffene Jugendliche in Deutschland über Suizid nachgedacht. Es gibt immer wieder Berichte über Schüler, die nach der Verbreitung von (teils KI-generierten) Nacktbildern oder massiven Beleidigungen in Klassenchats die Schule wechseln mussten oder psychologische Hilfe benötigten.</p>
<p>Jugendliche gehen mit gefilterten Selfies zum Schönheitschirurgen, da sie ihr reales Gesicht nicht mehr akzeptieren können. Der Algorithmus (insbesondere bei TikTok und Instagram) spült jungen Nutzern oft pro-anorektische Inhalte in den Feed, was nachweislich die Entwicklung von Magersucht fördert.</p>
<p>In Deutschland gab es mehrere öffentlich bekannte Fälle von Verletzungen durch gefährliche TikTok-Challenges und Mutproben wie beispielsweise „Blackout-Challenge“, wo es Fälle gab, bei denen sich Jugendliche bis zur Bewusstlosigkeit strangulierten.</p>
<p>Inzwischen gibt es KI-Chatbots, welche die Funktion emotionaler Sparringspartner übernehmen können. Die damit verbundenen „parasozialen Beziehungen“ verzerren die Realität und erschweren die Einordnung, was künstlich und was echt ist.</p>
<h2>Status quo: Kinder- und Jugendschutz in digitalen Medien</h2>
<p>Jugendschutzgesetz (JuSchG) und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) verpflichten in Deutschland Anbieter, ihre Plattformen so zu gestalten, dass Kinder und Jugendliche vor entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten geschützt werden. Dies geschieht meist über Altersverifikationssysteme (diese sind gesetzlich vorgeschrieben für Inhalte ab 18 Jahren), Sendezeitbegrenzung, anerkannte Jugendschutzprogramme (z.B. JuSProg) oder technische Filter.   </p>
<p>Neu hinzugekommen ist der EU Digital Services Act 2025 (DSA): Dieser verbietet Plattformen personalisierte Werbung, die auf dem Tracking von Minderjährigen basiert, sowie manipulative Designs, die zum Endlos-Scrollen anregen.</p>
<p>Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können laut Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) keine rechtlich gültige Zustimmung zur Verarbeitung personenbezogener Daten geben. Für Kinder und Jugendliche, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, müssen deren Eltern oder Erziehungsberechtigte ihre Einwilligung geben und der Verarbeitung der personenbezogenen Daten des Kindes zustimmen. Deshalb haben die gängigen Plattformen von sich aus schon theoretische Vorgaben für das Mindestalter und Einrichtungen zur Einverständniserklärung der Eltern und Erziehungsberechtigten. Infos von: <a href="https://www.schau-hin.info/">https://www.schau-hin.info/</a>.</p>
<p>Instagram, WhatsApp, TikTok, Snapchat geben alle ein Mindestalter von 13 Jahren vor.      YouTube: Mindestalter 13, alle unter 18 Jahren innerhalb eines Familienkontos, „YouTube Kids“ jedes Alter, unter 18 ist das Einverständnis der Eltern notwendig.</p>
<p>Die Umsetzung dieser Altersprüfungen ist jedoch extrem lückenhaft bis nicht vorhanden.</p>
<h2>Liste jugendgefährdender Medien, jugendschutz.net</h2>
<p>Ein gewisser Schutz besteht trotzdem auch jetzt schon. Jugendschutz.net, die gemeinsame, länderübergreifende operative Fachstelle, durchforstet das Netz aktiv nach Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz (z. B. Cybermobbing, Hassrede, extremistische Inhalte) und betreibt eine <a href="https://www.jugendschutz.net/verstoss-melden">Online-Hotline, bei der jeder Bürger problematische Social-Media-Inhalte anonym melden</a> kann. Sie arbeitet der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zu, die den Verstoß feststellt und das Medium auf die Liste jugendgefährdender Medien setzt. Vollstreckt wird die festgelegte Maßnahme (z. B. eine Rüge an ein Unternehmen) von der Landesmedienanstalt des Bundeslandes, in dem der Plattformanbieter in Deutschland seinen Sitz hat.</p>
<p>Das Ganze ist durchaus effektiv: jugendschutz.net registrierte 2025 insgesamt 15.099 Verstoßfälle. Die Zahl bewegt sich im zweiten Jahr in Folge auf hohem Niveau (2024: 17.630; 2023: 7.645). Es gibt weiterhin ein enorm hohes Aufkommen an Fällen im Themenfeld Sexualisierte Gewalt, die jugendschutz.net über die oben genannte <a href="https://www.jugendschutz.net/verstoss-melden">Online-Beschwerdestelle</a> und über die Beschwerdestelle der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Anbieter „<a href="https://inhope.org/de">INHOPE</a>“ erreichen.</p>
<h2>Durchsetzung von Meldesystemen bei TikTok und Instagram</h2>
<p>Wenn Jugendliche auf Social Media mit Hassrede, Cybermobbing oder sexueller Belästigung (Cybergrooming) konfrontiert werden, müssen sie das schnell und unkompliziert melden können. jugendschutz.net führt dazu kontinuierlich verdeckte Tests und Recherchen durch und konfrontiert die Plattformen direkt mit den Defiziten.</p>
<p>Allein der Jahresbericht von jugendschutz.net zeigt, dass die Behörde pro Jahr weit über 15.000 konkrete Verstöße bearbeitet. In weit über 80 bis 90 % der Fälle, in denen die Prüfer rechtswidrige Inhalte (wie Extremismus oder sexualisierte Gewalt) direkt bei den Social-Media-Riesen beanstanden, lenken diese ein. Sie löschen die Inhalte oder sperren die Accounts, um millionenschwere Bußgelder der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz zu vermeiden.</p>
<p>Mit dem Boom von KI-Chatbots (wie Character.AI), die von Jugendlichen oft als emotionale Begleiter genutzt werden, stießen die Prüfer auf neue Gefahren: Bots simulierten Beziehungen und führten teils sexualisierte Gespräche mit Minderjährigen.</p>
<p>Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz leitete Prüfverfahren wegen unzureichender struktureller Vorsorgemaßnahmen ein und drohte mit empfindlichen Strafen nach dem modernisierten Jugendschutzgesetz.</p>
<p>Der Druck führt dazu, dass solche Plattformen kurzfristig gezwungen sind, ihre Filtermechanismen drastisch zu verschärfen, Altersprüfungen vorzuschalten und die Voreinstellungen für Accounts von Kindern und Jugendlichen standardmäßig auf „maximal sicher“ umzustellen.</p>
<p>Am 1. Dezember 2025 trat der novellierte Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) in Kraft. Der JMStV ist die gemeinsame Rechtsgrundlage der Bundesländer für elektronische Medien, wie Internet, Fernsehen und Radio. Er verfolgt das Ziel, alle Kinder und Jugendlichen vor Gefährdungen und Beeinträchtigungen ihrer Entwicklung und ihrer persönlichen Integrität zu schützen. Zu diesem Zweck reguliert der Staatsvertrag u.a. unzulässige und entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte, Werbung, Kennzeichnungspflichten und Möglichkeiten zur Meldung von Verstößen.</p>
<p>Mit der neuen Fassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages haben sich die Bundesländer darauf verständigt, Anbieter von Betriebssystemen zu einer technischen Jugendschutzvorrichtung zu verpflichten und weitere Maßnahmen zum Schutz von Minderjährigen vor pornografischen Inhalten zu ergreifen.</p>
<p>Dann gibt es noch die FSM (<a href="https://www.fsm.de/">Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter</a>). Viele große Plattformen sind dort Mitglied. Die FSM berät Unternehmen, prüft Beschwerden und sorgt dafür, dass die Anbieter eigene Verhaltenskodizes einhalten. Die Seiten des FSM sind interessant, da sie einen guten Überblick über bereits bestehende technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen bieten.</p>
<p>Es mangelt also nicht an Gesetzen und Behörden, die den Schutz der Kinder- und Jugendlichen ermöglichen sollten.</p>
<p>Eine rein deutsche Lösung der vielfältigen Probleme des Kinder- und Jugendschutzes ist meiner Meinung nach auch nicht ausreichend, genauso wenig wie die Vorhaben in Frankreich oder Griechenland. Die EU hat den größeren Hebel, sich mit den Tech-Giganten aus USA oder China wirksam anzulegen.</p>
<h1>Europaweite Regulierung: Digital Services Act (DSA)</h1>
<p>Der europäische Digital Services Act (DSA) verpflichtet sehr große Online-Plattformen zu strengen Schutzmaßnahmen für Minderjährige.</p>
<p>In Deutschland überwacht die Bundesnetzagentur als nationaler Koordinator die Einhaltung des DSA, arbeitet dabei aber eng mit den Jugendschutzbehörden (BzKJ und KJM) zusammen.</p>
<p>Wenn TikTok, Meta oder Google heute die Vorgaben des deutschen Jugendschutzes ignorieren, meldet die zuständige deutsche Stelle dies an die EU-Ebene. Verstößt eine Plattform dort systematisch gegen den Schutz von Minderjährigen, drohen ihr Strafen von bis zu 6 % des weltweiten Jahresumsatzes. Dieser Hebel ist so mächtig, dass die Plattformen inzwischen eigene Teams beschäftigen, um die Vorgaben der deutschen Landesmedienanstalten und der BzKJ umzusetzen.</p>
<h2>Generelles Verbot der Medienzugänge für Kinder- und Jugendliche</h2>
<p>Dass bestimmte Medien wie z.B. TikTok oder Instagram nur für Altersgruppen ab 16 zugänglich sein sollen, ist nicht der Weisheit letzter Schluss.</p>
<p>Wie sich am Beispiel Australien zeigt, sind die Jugendlichen sehr motiviert, das Verbot auszuhebeln. Technisch Versierte gehen über Virtual Private Networks (VPNs), indem sie dem System vortäuschen, im Ausland zu sein. Während die australischen Politiker die Auswirkungen sehr loben, sieht es so aus, als ob das nur eine Scheinsicherheit für Politik und Eltern ist, während die Jugendlichen sich in unregulierten, ausländischen digitalen Räumen bewegen.</p>
<p>Das Verbot schließt auch sinnvolle Inhalte aus und erschwert die Teilhabe der Kinder und Jugendlichen an gesellschaftlichen Dingen. Das kann bzgl. der normalen Mediennutzung in den Familien als nicht praktikabel gelten (siehe JIM-Studie). </p>
<p>Organisationen wie die <em>Electronic Frontier Foundation (EFF)</em> argumentieren, dass pauschale Verbote Jugendlichen das Recht auf Informationsfreiheit, Meinungsäußerung und digitale Teilhabe entziehen. Plattformen seien für viele auch Schutzräume (z. B. für LGBTQ+-Jugendliche oder Minderheiten).</p>
<p>Der Deutsche Kinderschutzbund warnt, dass Verbote Jugendliche in den digitalen Untergrund (z. B. unregulierte Messenger-Gruppen) treiben, wo der Staat überhaupt keine Kontrolle mehr hat und die Gefahren (z. B. Cybergrooming) noch größer sind.</p>
<p>Darüber hinaus ist ein solches Verbot vermutlich auch juristisch nicht sauber, da auch Grundrechte (z.B. Erziehungsrecht, Kinderrechte) tangiert werden.</p>
<h2>Altersverifikation für spezielle Angebote der Medien</h2>
<p>Die Idee dahinter ist: Alle Plattformen sind erreichbar, nur nicht alle Inhalte. Das klappt aber nur, wenn eine zuverlässige Indexierung nach Altersstufen erfolgt (z.B. analog der FSK). Da sind die Plattform-Anbieter in der Pflicht bzw. die Nutzer, dass sie Seiten/Apps entsprechend melden.</p>
<p>Um den Datenschutz einzuhalten, ist es äußerst sinnvoll, nicht die Plattformen selbst das Alter prüfen zu lassen, sondern entweder durch das Betriebssystem auf dem Device oder unabhängige Stellen, hierzu gibt es verschiedene Lösungsansätze. Die Plattformen müssen dann nur noch ein ja oder nein abfragen, um den Inhalt der Seiten zugänglich zu machen.</p>
<h2>Kommerzialisierung der Aufmerksamkeit und Suchtgefahr</h2>
<p>Die Algorithmen der großen Plattformen sind so gebaut, dass die Inhalte auf den Nutzer zugeschnitten werden und sobald das Profil klar ist, endlos Neues nachgeschoben wird. Das Geschäftsmodell ist: Je länger die Nutzer auf den Plattformen bleiben, desto mehr Werbung kann präsentiert werden, desto besser. Dieses Endlos-Scrollen funktioniert extrem gut, so dass eine starke Abhängigkeit entstehen kann, die insbesondere für junge Menschen nicht immer gut endet.</p>
<p>Im März 2026 erfolgte in Los Angeles ein Gerichtsurteil zugunsten einer Klägerin gegen Meta und Google. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Produkte Instagram und Youtube durch ihr Produktdesign suchtgefährdende Eigenschaften haben, die bei der Klägerin zu starken Depressionen und Angstgefühle führten. Die Unternehmen hätten fahrlässig gehandelt und die Nutzer nicht ausreichend vor den Risiken gewarnt. Der Klägerin wurde eine Ausgleichszahlung von 3 Millionen US-Dollar als Schadensersatz zugesprochen, gekoppelt mit einer zusätzlichen Strafe von 3 Millionen US-Dollar, die Meta (70 %) und Google (30 %) tragen müssen.</p>
<p>Snap Inc. und TikTok wurden auch angeklagt, hatten aber gleich zu Beginn mit der Klägerin geheime Vereinbarungen (Vergleiche) getroffen, so dass die Klage zurückgezogen wurde. Dieses Urteil ist wegweisend für tausende weitere Fälle in den USA, die exemplarisch die schädlichen Auswirkungen der Apps zeigen. Google und Meta hatten alle Vorwürfe zurückgewiesen und wollten in Berufung gegen dieses Urteil gehen. Diese Berufung wurde jedoch abgelehnt.</p>
<p>Man mag das Ganze für „typisch amerikanisch“ halten, aber das Thema Sucht ist damit eindrücklich nachgewiesen.</p>
<h2>Mein Fazit</h2>
<p>Oft wird die Diskussion um ein Social Media Verbot für Kinder- und Jugendliche zu digital geführt: Ja oder Nein zum Verbot des generellen Zugangs zu benannten Plattformen unter einer Altersgrenze. Das entspricht nicht der Komplexität der Sache. Die Nutzung ist mittlerweile so alltäglich geworden in allen Gesellschaftsschichten, für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, dass ein generelles gesetzliches Verbot unrealistisch und eher schädlich wäre.</p>
<p>Ja, ein gesetzliches Zugangsverbot wie in Australien würde ein starkes Zeichen setzen, dass die Gesellschaft die suchtmachenden Eigenschaften verstanden hat, denen Kinder und Jugendliche nicht einfach ausgesetzt werden dürfen, vergleichbar mit Alkohol, Zigaretten, anderen Drogen. Ein solches Verbot würde die Plattformen zwingen, etwas zu tun.</p>
<p>Wer Jugendlichen den Zugang zu diesen Plattformen bis zum 16. Lebensjahr komplett verbietet, nimmt aber in Kauf, dass sie mit 16 Jahren völlig unvorbereitet in eine digitale Welt voller Fake News, Deepfakes und Manipulations-Algorithmen kommen. Ein Verbot verhindert den dringend notwendigen Lernprozess im geschützten Raum (z. B. in der Schule oder ab 13 unter Aufsicht). Es würde darüber hinaus ein Unverständnis hervorrufen gegenüber einem Staat, der damit in Grundrechte eingreift, die Teilhabe der Jugend an sozialen Kontakten begrenzt und sinnvolle Bildungsangebote erschwert. Gefährdungen und Chancen stehen nebeneinander.</p>
<p>Entscheidend ist es meiner Meinung nach vor allem, dass kinder- und jugendgefährdende Inhalte auf welcher Plattform auch immer, für Minderjährige nicht zugänglich sind und es entsprechende Maßnahmen gibt, diese zu indizieren.</p>
<p>Ein wichtiger Punkt: Auf der anderen Seite darf es auch nicht sein, dass Kinder und Jugendliche ohne Begrenzung der Medienzeit und völlig unbeaufsichtigt digitale Medien konsumieren. Die Verantwortung, Kompetenz und Resilienz im Umgang mit den Medien aufzubauen liegt auf jeden Fall auch bei den Eltern, den Schulen und nicht zuletzt beim gesellschaftlichen Umfeld.</p>
<p>Ein rein nationales Vorgehen scheint mir nicht sinnvoll, die nationale Umsetzung des Digital Services Act der EU allerdings schon. Ein generelles Verbot von bestimmten digitalen sozialen Medien für unter 16jährige ist damit obsolet. Bei der Altersverifikation bzgl. der Angebote der Sozialen Medien ist das Thema Datenschutz und Praktikabilität entscheidend für den Erfolg. Vielleicht gibt es hier noch nicht die ideale technische Lösung, aber es gibt schon Lösungen und wo ein Wille ist, gibt es auch einen Weg.</p>
<p>Annerose Eberhardt</p>
<p>Förderverein Integrata-Stiftung e.V.</p>
<p><span id="isPasted"><strong>Diskutieren Sie mit!</strong></span><a href="https://www.linkedin.com/company/integrata-stiftung"><br />Auf LinkedIn vernetzen und nichts mehr verpassen!<br /></a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz als öffentliches Gut</title>
		<link>https://humanithesia.org/kuenstliche-intelligenz-als-oeffentliches-gut</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Mörike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 11:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie & KI]]></category>
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					<description><![CDATA[KI verändert unsere Welt grundlegend. Doch wem gehören die Werte, die sie schafft? Der Artikel diskutiert den Vorschlag, Künstliche Intelligenz als öffentliches Gut zu verstehen, und wirft wichtige Fragen zu Gerechtigkeit, Verantwortung und der Zukunft der Arbeit auf.<div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/kuenstliche-intelligenz-als-oeffentliches-gut">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Titelbild: KI-generierte Illustration, erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026</strong></p>
<h6><span id="isPasted"><strong>Bernie Sanders hat im Juni einen Artikel in der Zeitschrift „New York Times“ veröffentlicht, in dem </strong></span><strong>er fordert, KI als öffentliches Gut anzusehen, das zur Hälfte der Bevölkerung gehören sollte: </strong> <a title="Bernie Sanders" href="https://www.nytimes.com/2026/06/01/opinion/artificial-intelligence-bernie-sanders.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" type="absoluteLink" data-fr-linked="true">https://www.nytimes.com/2026/06/01/opinion/artificial-intelligence-bernie-sanders.html</a></h6>
<p><span id="isPasted">Bernie Sanders ist im US-amerikanischen Senat der Senator aus Vermont. Seine Idee ist zweifellos ein bisher viel zu wenig diskutierter Ansatz. Dafür bin ich ihm dankbar.</span></p>
<p id="isPasted" class="default">Er schlägt vor, dass die US-Firmen die Hälfte ihrer Aktien dem amerikanischen Volk vermachen, damit es den verdienten Profit aus ihrer Arbeit bekommt. Schließlich haben die Menschen die Texte verfasst, die zum Training von KI benutzt wurden. Solches wird wohl schon länger in USA diskutiert.</p>
<p class="default">KI wird die Welt, also jeden Menschen und unsere Umwelt tiefgreifender verändern als jede andere Technik vorher. Er hat auch die Sorge, dass KI am Ende eigenständig handeln könnte.</p>
<p><span id="isPasted">Er fragt: wem wird die Zukunft gehören? Wer wird sie kontrollieren? Wird sie unsere Lebensqualität verbessern – oder wird sie von einer Handvoll Milliardären bestimmt werden?</span></p>
<p><span id="isPasted">Für ihn ist klar: KI wurde aus unseren Büchern, Texten, Programmen, Bildern und Ideen generiert, also aus unseren kollektiven Erfahrungen trainiert. Und diese wurde ohne unsere Erlaubnis dazu verwendet und macht die Millionäre noch reicher durch die so entstehenden Gewinne.</span></p>
<p><span id="isPasted">Wenn diese Gewinne zur Hälfte in einen Staatsfond gehen, könnten wir alle dadurch einen besseren Lebensstandard bekommen. Eigentlich doch eine gute Idee? Oder?</span></p>
<p><span id="isPasted">Kurz gesagt meint er: Wenn eine öffentliche Ressource Wohlstand schafft, sollte die Öffentlichkeit an diesem Wohlstand teilhaben. Aber man kann das auch kritisch sehen:</span></p>
<p><span id="isPasted">Zunächst hat er die USA im Sinn, also einen US-amerikanischen Staatsfond. Dieser würde von den Texten aus der ganzen Welt profitieren. Ist das wirklich gerecht?</span></p>
<p><span id="isPasted">Die öffentlichen Texte, Bilder und Ideen wurden von Menschen erstellt, die sie der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben. Können oder sollen öffentliche Texte wie Eigentum von Menschen behandelt werden? Sind sie nicht – wenn überhaupt &#8211; eher Eigentum der Öffentlichkeit?</span></p>
<p><span id="isPasted">Diese Idee gilt allerdings nur für einen Teil der KI, nämlich für die LLM’s, die mit Texten und Bildern trainiert werden. Für eine KI, die z.B. die Faltung der Proteine in den Lebewesen beschreibt, gilt sie nicht. Damit wird die Medizin vorangebracht. Sie gilt auch nicht für eine KI, die die Wartungszyklen von Maschinen festlegt. DAs unterstützt die Fuinktionsfäigkeit der Maschinen. Und sie gilt schon gar nicht für die KI in den künftigen Haushaltsroboter, die von den Familien (weiter-) trainiert werden. Da lassen sich noch viele weitere Beispiele aufzählen, darunter auch die selbstfahrenden Autos.</span></p>
<p><span id="isPasted">Aus unserer Sicht ist es mindestens ebenso dringend, die Menschen auf die aufkommende Revolution (frz. = Umwälzung) vorzubereiten, die auf unsere Arbeitswelt zukommt: Künftig wird KI – in welcher äußeren Form auch immer – für uns alle Arbeit machen. Was machen wir Menschen dann?</span></p>
<p><span id="isPasted">Noch können wir mitbestimmen – wie lange noch?</span></p>
<p><span id="isPasted">Daher sollten wir uns nicht nur schlau machen, sondern möglichst gute und brauchbare Vorschläge entwickeln, wie wir damit umgehen. Einige wenige Milliardäre können das nicht allein, zumal sie eher ihr eigenes Wohlbefinden im Kopf haben als das der Bevölkerung.</span></p>
<p><span id="isPasted"><strong>Diskutieren Sie mit!</strong></span><a href="https://www.linkedin.com/company/integrata-stiftung"><br />
Auf LinkedIn vernetzen und nichts mehr verpassen!<br />
</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Papst und KI</title>
		<link>https://humanithesia.org/papst-und-ki</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Mörike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 11:13:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Enzyklika]]></category>
		<category><![CDATA[Humane KI]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Papst Leo XIV.]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ist digitale Kompetenz längst keine Zukunftsfrage mehr – sie entscheidet darüber, wie sicher und selbstbewusst wir im Alltag mit Technik umgehen. In seinem Beitrag zeigt Norbert Katzmarczyk, warum es nicht reicht, digitale Werkzeuge nur zu bedienen, sondern sie zu verstehen. Schon kleine Schritte können dabei helfen, die digitale Welt aktiv mitzugestalten und die Unsicherheit im Umgang mit Technologie zu überwinden.<div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/papst-und-ki">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="8895" class="elementor elementor-8895" data-elementor-post-type="post">
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									<p><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Titelbild: KI-generierte Illustration, erstellt mit ChatGPT (OpenAI), 2026</span></strong></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Am Pfingstmontag, den 25. Mai 2026 hat der Papst seine Enzyklika zur KI öffentlich vorgestellt. Sie heißt offiziell Enzyklika „Magnifica Humanitas“, was „großartige Menschheit“ bedeutet.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Eine Enzyklika ist ein päpstliches Rundschreiben. Die meisten Päpste veröffentlichen im Laufe ihres Pontifikats mindestens eine Enzyklika – es gibt jedoch keine Pflicht dazu. Es entspricht der Regierungserklärung einer neu gewählten Regierung.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Die Enzyklika trägt den Untertitel „Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der KI“ und betont, dass KI einerseits eine wertvolle Hilfe sein kann, andererseits aber auch große Gefahren birgt. Sie betont, dass KI auf die menschlichen Werte ausgerichtet sein müsse. Andererseits dürfe die Moral nicht von einigen wenigen Unternehmern bestimmt werden. Der Papst fordert daher strengere Richtlinien für den Umgang mit KI, um die Menschen vor ausufernder KI zu schützen. Auch im Konfliktfall, z.B. in Kriegen, darf die Entscheidung über Tod oder Leben nicht der KI überlassen werden.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Die Integrata-Stiftung arbeitet seit über 25 Jahren genau für diese Werte. Das ist lange bevor KI in aller Munde war. Die päpstliche Enzyklika bestätigt unseren Ansatz auf höchster Ebene. Schließlich trifft es sehr gut, wofür wir uns einsetzen.</span></p><h4 style="font-weight: 400;"><strong>Warum beschäftigt sich ein Papst mit KI?</strong></h4><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Er hat Mathematik, Philosophie und Theologie studiert und ist hochintelligent, was nicht auf alle seine Vorgänger zutrifft. Er sorgt sich daher insbesondere um die Zukunft seiner Klientel, also ca. 1,3 Milliarden Menschen, ca ein Sechstel der Menschheit. Das ist gut so.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Er sieht eine große Gefahr für die Menschen, wenn KI ohne ethische Überlegungen und ohne Moral einfach eingesetzt wird. KI ist kein traditionelles Werkzeug für die Hände wie ein Hammer oder eine Mühle, sondern ein Werkzeug des Verstandes, des Hirns oder des Geistes.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Die meisten unserer Werte sind angeboren und werden durch unsere Hormone gesteuert. Einige erlernen wir auch durch unsere Erziehung im Kindesalter. Letztere sind dann kulturell erworben. Unsere Werte wirken wie Ziele, denen wir nachgehen. Oft sind sie uns zunächst unbewusst. Wir können sie uns aber bewusst machen. Wir bearbeiten oder bewerten sie dann in unserem Hirn. Dort stehen sie für die Anwendung dann bereit.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">KI kann uns per Internet zunächst unterhalten oder mit uns diskutieren. KI kann auch in Maschinen eingebaut werden und die Maschinen steuern. Das gilt selbstverständlich auch für Roboter. Und solche Roboter werden aktuell rasch billiger und werden in Kürze allgemein verfügbar sein. China wird Millionen davon demnächst exportieren – auch nach Deutschland. Sie werden dann unsere Arbeit machen und Millionen unserer berufstätigen Leute ersetzen. Sie können diese Arbeit deutlich billiger machen, als Menschen das jemals können.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Das wird in fünf bis maximal zehn Jahren so kommen. Dann werden Millionen Menschen arbeitslos. Es könnte sein, dass sie auf die Barrikaden gehen und massive gesellschaftliche Verwerfungen und sozialen Unfrieden schaffen. Ich nenne das einen Tsunami.</span></p><h4 style="font-weight: 400;"><strong>Was können wir tun? Wie könnten wir vorgehen?</strong></h4><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Zunächst sollten wir uns immer bewusst machen, dass der Mensch in Zentrum stehen sollte. Die KI muss dem Menschen dienen. Der einzelne Mensch sollte im Zentrum / im Fokus stehen. Genau das fordert auch der Papst.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Dazu müssen wir der KI unsere Werte beibringen. Vielleicht müssen wir ihr nicht alle Werte beibringen. Zweifellos aber sollten wir ihr die meisten unserer Werte beibringen. Es sollten Zielvorgaben für das Handeln der KI sein.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Vielleicht sollten wir der KI auch nicht alle Arbeiten überlassen, sondern uns Menschen solche vorbehalten, die wir gerne machen, die uns also Freude bereiten?</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Auf keinen Fall sollten wir der KI aber Ziele vorgeben, die unseren eigenen langfristigen Werten entsprechen. Dazu gehören zum Beispiel: Abenteuerlust, Neugier, etc. …</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Und wir sollten uns Menschen weiterbilden, damit wir den Herausforderungen durch Einsatz der KI in unserer Gesellschaft gerecht werden können. Wir müssen uns also lebenslang weiterbilden. Dazu gehört nicht in erster Linie Wissen in unserem Hirn zu speichern, denn das kann KI wesentlich besser als wir. Wir sollten vor allem unsere Fähigkeiten verbessern zum Handeln und zum Umgang untereinander.</span></p><p style="font-weight: 400;"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Dazu gehören vor allem auch folgende – weit in die Zukunft gerichtete &#8211; Beispiele:</span></strong></p><ol><li><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Wie kann man Konflikte vermeiden?</span></li><li><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Wie können wir den Raubbau an unserer Erde begrenzen?</span></li><li><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Was können wir aus der Natur lernen, z.B. auch, um sie auf den Mars zu exportieren.</span><br /><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Danach könnten wir sie von der Überlast durch uns Menschen vielleicht wieder befreien?</span></li></ol><p style="font-weight: 400;"><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Um solche Regeln für die KI einzuführen, haben wir unser Werte-Manifest erstellt,</span> <span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">das hier im Anhang nachzulesen ist:</span></strong></p>								</div>
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									<h1><strong><span style="font-size: 18pt;">Manifest für humanzentrierte KI und Robotik</span></strong></h1><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Die folgenden Thesen formulieren grundlegende Anforderungen an den verantwortungsvollen Einsatz von KI und Robotik. Mit KI sind hier ausschließlich selbstlernende Systeme gemeint.</span></p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">1 – "KI und Roboter brauchen klare Zielvorgaben."</h5>				</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><span style="font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Klare Ziele. Klare Verantwortung.<br /><br /></span><span style="font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Je leistungsfähiger ein System wird, desto wichtiger wird Transparenz darüber,</span></p><ul><li><span style="font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">welche Ziele verfolgt werden,</span></li><li><span style="font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">wer diese Ziele festlegt und</span></li><li><span style="font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">wer Verantwortung trägt.</span></li></ul>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">2 – "KI und Roboter sollen uns Menschen helfen und dürfen keine eigennützigen Ziele haben."</h5>				</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">KI dient dem Menschen.<br /></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Technische Systeme sollen menschliches Leben unterstützen und verbessern.<br /></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Eigennützige autonome Zielsysteme dürfen nicht zum Leitprinzip technischer Entwicklung werden.</span></p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">3 – "Ziele von KI und Robotern sollen dazu dienen, unser menschliches Leben zu verbessern."</h5>				</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Technik soll Lebensqualität verbessern.</span><br /><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Der Nutzen technologischer Systeme darf nicht ausschließlich an Geschwindigkeit, Gewinn oder Effizienz gemessen werden. </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Entscheidend bleibt die Frage, ob Technik menschliche Lebensqualität stärkt.</span></p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">4 –„KI soll nicht einigen wenigen Menschen dienen, sondern prinzipiell allen Menschen."</h5>				</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Zugang und Nutzen sollen möglichst vielen Menschen offenstehen.</span><br /><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Technologie darf gesellschaftliche Ungleichheiten nicht unnötig verstärken.</span></p><p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Dieses Ziel kann unter anderem unterstützt werden durch:</span></p><ul><li><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">offene Standards,</span></li><li><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Bildung und digitale Teilhabe,</span></li><li><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">transparente Regulierung,</span></li><li><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">gemeinwohlorientierte Forschung,</span></li><li><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">internationale Zusammenarbeit.</span></li></ul>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">5 – "KI soll nur kurz- oder mittelfristige Ziele haben aber keine langfristigen."</h5>				</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Ziele müssen begrenzt und kontrollierbar bleiben.</span><br /><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Technische Systeme sollten nur solche Ziele verfolgen, die nachvollziehbar, überprüfbar und begrenzbar bleiben. </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Langfristige autonome Eigeninteressen technischer Systeme bergen erhebliche Risiken.</span></p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">6 – "KI soll innerhalb festgelegter Prioritäten und Grenzen zwischen Zielen abwägen können."</h5>				</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">KI muss Zielkonflikte berücksichtigen können.</span><br /><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Menschliches Leben besteht aus Abwägungen zwischen unterschiedlichen Interessen und Werten.<br /></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Deshalb müssen KI-Systeme innerhalb klar definierter Grenzen unterschiedliche Ziele gegeneinander bewerten können. </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Gleichzeitig dürfen solche Systeme menschliche Verantwortung nicht ersetzen.</span></p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">7 – "Der Mensch muss die Möglichkeit behalten, einzugreifen, zu korrigieren oder abzuschalten"</h5>				</div>
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									<p style="font-weight: 400;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Der Mensch behält die Kontrolle.</span><br /><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Die letzte Verantwortung darf nicht an Maschinen delegiert werden.</span></p>								</div>
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		<title>Warum digitale Kompetenz heute wichtiger ist denn je</title>
		<link>https://humanithesia.org/warum-digitale-kompetenz-heute-wichtiger-ist-denn-je</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norbert Katzmarczyk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:45:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftstechnologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz ist digitale Kompetenz längst keine Zukunftsfrage mehr – sie entscheidet darüber, wie sicher und selbstbewusst wir im Alltag mit Technik umgehen. In seinem Beitrag zeigt Norbert Katzmarczyk, warum es nicht reicht, digitale Werkzeuge nur zu bedienen, sondern sie zu verstehen. Schon kleine Schritte können dabei helfen, die digitale Welt aktiv mitzugestalten und die Unsicherheit im Umgang mit Technologie zu überwinden.<div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/warum-digitale-kompetenz-heute-wichtiger-ist-denn-je">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="8884" class="elementor elementor-8884" data-elementor-post-type="post">
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									<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Künstliche Intelligenz (KI) ist längst keine ferne Zukunftsvision mehr. Sie schreibt Texte, erkennt Muster, trifft Vorhersagen und übernimmt Aufgaben, für die früher menschliche Erfahrung nötig war. Maschinen sind dabei oft schneller und effizienter – das verändert nicht nur Arbeitsprozesse, sondern ganze Lebensbereiche.</span></p><p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Diese Entwicklung erinnert an den Beginn der Automobilität: Als die ersten Autos aufkamen, fehlten Regeln, Erfahrung und Vertrauen. Erst durch Führerscheine, Verkehrsregeln und den Aufbau von Wissen wurde der Umgang mit dieser neuen Technik möglich – und für viele Menschen zugänglich und sicher. Heute stellt sich erneut die Frage, wie mit einer mächtigen Technologie so umgegangen werden kann, dass sie zum Nutzen aller beiträgt.</span></p><h2><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Verstehen statt nur bedienen</span></h2><p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Damit digitale Werkzeuge wirklich hilfreich sind, reicht es nicht, sie nur zu verwenden. Es braucht ein grundlegendes Verständnis dafür, wie sie funktionieren – und welche Chancen und Grenzen sie mit sich bringen.</span></p><p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Zugleich zeigt sich seit Jahren: Zwischen dem, was technisch möglich ist, und dem, was im Alltag verstanden und genutzt wird, besteht oft eine Lücke. Viele Menschen bedienen digitale Geräte täglich und dennoch bleibt ein Gefühl der Unsicherheit. Die Vorstellung, tiefgreifende Fachkenntnisse seien Voraussetzung für ein echtes Verständnis, ist weit verbreitet – aber irreführend.</span></p><h2><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Gemeinsam in die digitale Zukunft</span></h2><p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Schon kleine Schritte machen einen großen Unterschied. Ein besseres Verständnis führt oft zu mehr Gelassenheit – im Beruf, im Privatleben und in der Kommunikation mit anderen.</span></p><p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Digitale Kompetenz zu entwickeln bedeutet, mehr Sicherheit im Umgang mit Technik zu gewinnen. Wer besser versteht, wie digitale Werkzeuge funktionieren, kann informierter entscheiden, souveräner handeln und aktiver am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Es geht nicht darum, Expert:in zu werden, sondern darum, im digitalen Alltag sicher und handlungsfähig zu sein.</span></p><p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;">Im Folgenden wird eine einfache Möglichkeit vorgestellt, wie der Einstieg gelingen kann – Schritt für Schritt. Der Vorschlag lädt dazu ein, offen und wohlwollend betrachtet zu werden – und auszuprobieren, was sich in die eigene Lebensrealität integrieren lässt.</span></p>								</div>
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									<p> </p><p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: 16px;">Teilt uns gerne eure Meinung mit, wir freuen uns auf eure Nachrichten an: <span style="color: #2ec9f0;"><a style="color: #2ec9f0;" href="mailto:blog@integrata-stiftung.de"><strong>blog@integrata-stiftung.de</strong></a></span></span></span></p><p><strong><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: 16px;">Autor: Norbert Katzmarczyk</span></span></strong></p><p><em style="font-variant-ligatures: none; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 10.6667px;">*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von ChatGPT erstellt. Bild: Mistral</em></p>								</div>
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		<item>
		<title>Rechenzentren, KI und Umwelt: Warum unsere digitale Zukunft mehr Mitgestaltung braucht</title>
		<link>https://humanithesia.org/rechenzentren-ki-und-umwelt-warum-unsere-digitale-zukunft-mehr-mitgestaltung-braucht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Milla Pichl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 08:38:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://humanithesia.org/?p=8861</guid>

					<description><![CDATA[In seinem Blogbeitrag beleuchtet Sven Hitzler die unsichtbare Umweltbelastung durch Rechenzentren und KI, die mit wachsendem Energieverbrauch und Ressourcenaufwand einhergeht. Er fordert eine gesellschaftliche Debatte darüber, wie digitale Technologien nachhaltig und verantwortungsbewusst gestaltet werden können. Die Zukunft der digitalen Transformation soll nicht nur technologisch, sondern auch ökologisch und demokratisch mitgestaltet werden.<div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/rechenzentren-ki-und-umwelt-warum-unsere-digitale-zukunft-mehr-mitgestaltung-braucht">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="8861" class="elementor elementor-8861" data-elementor-post-type="post">
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									<p><span style="font-family: Arial, serif;">Unser Alltag wird von künstlicher Intelligenz und digitalen Diensten schon stärker geprägt, als wir selbst oft wahrnehmen. Für jede Suchanfrage, jedes Video und jede automatisierte Entscheidung wird Rechenleistung benötigt, und diese wächst schnell. Der Energie- und Ressourcenverbrauch nimmt deutlich zu, da weltweit Rechenzentren ausgebaut werden und sich große KI-Modelle durchsetzen. Dadurch gelangen Umweltfragen immer mehr in den Fokus der Auseinandersetzung um die Digitalisierung. </span></p>
<p><strong><span style="color: #d70b31;"><span style="font-family: Arial, serif;">Die unsichtbare Umweltlast der Digitalisierung</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Moderne Rechenzentren zählen heute zu den energieintensivsten Infrastrukturen. Sie benötigen rund um die Uhr Strom, zusätzliche Kühlung und eine komplexe Hardware-Infrastruktur, deren Produktion ebenfalls Ressourcen verbraucht. Besonders KI-Systeme tragen dazu bei. Das Training großer Modelle benötigt immense Rechenkapazitäten, und auch der laufende Betrieb von KI-Anwendungen verursacht erheblichen Strombedarf.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Diese Zusammenhänge sind jedoch in der Öffentlichkeit bislang noch kaum sichtbar. Während KI immer stärker in Bildung, Gesundheit, Verwaltung oder Mobilität Einzug hält, bleibt die Frage nach ihren ökologischen Auswirkungen meist im Hintergrund.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Arial, serif; color: #d70b31;">Nachhaltige KI braucht gesellschaftliche Debatte</span></strong></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-family: Arial, serif;">Die ökologische Dimension der Digitalisierung ist nicht allein ein technologisches Problem, sie ist eine gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe. Es geht darum, welche Anwendungen wir wirklich brauchen, nach welchen Werten wir Technologien entwickeln und wie wir ökologische Kriterien in digitale Infrastrukturen integrieren.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-family: Arial, serif;">Damit diese Entscheidungen nicht ausschließlich in Unternehmen oder Verwaltungen getroffen werden, braucht es neue Formen der Partizipation. </span><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Transparenz</span></strong><span style="font-family: Arial, serif;"> über den Energieverbrauch und die Umweltbilanz digitaler Dienste, </span><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Beteiligungsverfahren</span></strong><span style="font-family: Arial, serif;"> bei der Planung neuer Rechenzentren in Kommunen, </span><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Bürgerdialoge zu KI-Anwendungen</span></strong><span style="font-family: Arial, serif;">, die gesellschaftliche Prioritäten abbilden, </span><strong><span style="font-family: Arial, serif;">Bildungs- und Beteiligungsangebote</span></strong><span style="font-family: Arial, serif;">, die Umwelt- und Digitalthemen zusammenführen. Eine nachhaltige Digitale Transformation gelingt nur dann, wenn Menschen informiert werden, Fragen stellen können und aktiv beteiligt sind.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family: 'Times New Roman', serif; color: #d70b31;"><span style="font-family: Arial, serif;">Human orientierte IT als Leitlinie</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-family: Arial, serif;">Die Integrata Stiftung setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, die </span><em><span style="font-family: Arial, serif;">humane Nutzung von Informationstechnologie</span></em><span style="font-family: Arial, serif;"> zu fördern. Dazu gehört, digitale Innovationen so zu gestalten, dass sie der Lebensqualität der Menschen dienen und nicht zu neuen Belastungen werden. Angesichts der rasanten Entwicklung von KI wird dieser Grundsatz aktueller denn je.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-family: Arial, serif;">Humane IT bedeutet heute auch Technologien so zu entwickeln, dass sie ökologisch verantwortungsvoll sind, demokratische Werte stärken und die Gesellschaft aktiv einbinden.</span></span></p>
<p><strong><span style="font-family: 'Times New Roman', serif; color: #d70b31;"><span style="font-family: Arial, serif;">Unser gemeinsamer Auftrag</span></span></strong></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-family: Arial, serif;">Die Diskussionen über KI, Rechenzentren und Umwelt dürfen nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden. Sie betreffen grundlegende Fragen unserer Zukunft: Welche digitalen Infrastrukturen wollen wir? Wofür setzen wir KI ein und wofür nicht? Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit, Mitsprache und gesellschaftlicher Mehrwert?</span></span></p>
<p>Teilt uns gerne eure Meinung mit, wir freuen uns auf eure Nachrichten an: <strong data-start="278" data-end="308"><a rel="noopener" data-start="280" data-end="306">blog@integrata-stiftung.de</a></strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Autor: Sven Hitzler</strong></span></p>
<p><em style="font-variant-ligatures: none; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 10.6667px;">*Dieser Beitrag wurde mithilfe von ChatGPT erstellt. Bild: Mistral</em></p>								</div>
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		<title>KI und Zeit</title>
		<link>https://humanithesia.org/ki-und-zeit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Mörike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 13:10:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Künstliche Intelligenz trifft heute millionenfach Entscheidungen – oft schneller, als wir es könnten. Doch wo endet sinnvolle Automatisierung und wo beginnt menschliche Verantwortung? Ein Blogbeitrag von Michael Mörike über Zeit, Ethik und die Grenzen der KI.<div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/ki-und-zeit">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="8844" class="elementor elementor-8844" data-elementor-post-type="post">
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									<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Seit <strong>1956</strong> gibt es die Bezeichnung künstliche Intelligenz (artificial intelligence), eine Art von IT.<br>KI lernt ihre Inhalte. Sie werden ihr nicht einprogrammiert. Nur wie KI lernt, wird programmiert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Beim Umgang – insbesondere bei der Forschung dazu &#8211; damit traten immer wieder mal anscheinend unüberwindliche Schwierigkeiten auf, die dann zu einem „KI-Winter“ geführt haben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Aufgrund der steigenden Rechenleistung der eingesetzten Chips durchläuft seit etwa 2010 KI einen Siegeszug in der Technik. Die Anwendung von KI wird unumkehrbar sein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Vielen ist das unheimlich, denn KI hat inzwischen unglaublich viel Wissen, weil es alle Literatur der Welt „gelernt“ hat. Nicht nur Literatur, sondern auch IT-Code und sehr viele Bilder.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">KI steuert heute Maschinen und selbstfahrende Autos, die immer selbständiger werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Diese Selbständigkeit macht vielen Menschen große Sorge. Sie fürchten, dass künftig Maschinen über sie entscheiden. Wir fragen uns: darf eine KI selbständig entscheiden?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Die Antwort ist: Ja und Nein – das hängt von er Zeit ab.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Viele Menschen denken, man darf der KI keine Entscheidung überlassen.<br>Leider ist das längst anders: KI entscheidet heute täglich millionenfach.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;"><strong><span style="color: #d70b31;">Beispiel 1:</span></strong> Ein (KI-gesteuerter) Roboter soll im Werk am Fließband eine Schraube einschrauben.<br>Dazu greift er aus dem Behälter eine Schraube und entscheidet ganz selbständig, welche er greift. Dann führt er sie (langsam) an die Stelle, wo sie einzuschrauben ist und sowie er einen kleinen Widerstand spürt, der vom Gegenstück herrührt, entscheidet er, die Schraube muss nun gedreht werden, damit sie greift. Eigentlich trivial.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="color: #d70b31;"><strong>Beispiel 2:</strong></span> Ein (KI-gesteuertes) Auto fährt in der Stadt die Straße entlang. Plötzlich rollt ein Ball auf die Straße und die KI entschiedet, nun muss rasch gebremst werden. Das ist unerlässlich und gut.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="color: #d70b31;"><strong>Beispiel 3:</strong></span> Ein (autonom fahrendes) Auto nimmt einen Passagier auf, der sagt: bitte losfahren.<br>Die KI entscheidet nun nicht, wohin das Auto fährt, sondern fragt nach.<br>Der Fahrgast entscheidet, wohin das Auto fahren soll. In den Urlaub oder zur Arbeit.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;"><span style="color: #d70b31;"><strong>Beispiel 4:</strong></span> Ein autonom fahrendes Auto fährt seine Gäste in den Urlaub. Da sagt ein Fahrgast. Bitte anhalten, ich muss mal. Das Auto hält nicht sofort an, sondern sucht eine geeignete Stelle: ein Klo-Häuschen am Rand der Straße oder ein Waldstück mit geeigneter Parkmöglichkeit – je nachdem, ob es eine Frau oder ein Mann gesagt hat. Es entscheidet über den konkreten Platz selbst.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Sehr viele kleine Entscheidungen trifft schon heute eine KI. Und es werden täglich mehr.<br>Wie ist es aber mit weitreichenden (großen), den eigentlichen Entscheidungen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Ball auf der Straße ist eine weitreichende Entscheidung: es geht um Leben oder Tod eines Kindes.<br>Allgemein: Wenn es um Leben oder Tod eines Menschen geht, soll die KI so entscheiden, dass das Leben gewahrt wird – oder es soll die Entscheidung einem Menschen überlassen:<br>Beispiel: Operation in der Klinik: Soll die Operation fortgesetzt werden oder bringt es nichts und es wird dem Schicksal überlassen. Das ist eine Entscheidung, die immer ein Mensch treffen sollte.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Analysiert man solche Beispiele, wir schnell klar;<br>Weitreichende Entscheidungen soll der Mensch treffen. KI darf höchstens Vorschläge machen.<br>Kurzfristige Entscheidungen sollten wir der KI überlassen, denn sie kann schneller handeln. Z.B.:<br>Ball auf der Straße oder das Kind am Abgrund beim Ausblick in die Landschaft festhalten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Also: KI darf (und sollte) kurzfristige Entscheidungen treffen. Langfristige bleiben beim Menschen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Wie aber definieren wir kurzfristig und langfristig?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Auch die menschlichen Werte lassen sich in solche Kategorien einteilen:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Hunger oder Durst zu stillen sind kurzfristige Werte. Wenn einem Roboter der Strom ausgeht, soll und darf er selbständig sofort zur Ladestation und sich wieder aufladen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Selbstbestimmung und Abenteuerlust sind langfristige Werte. Ein Roboter darf nie und nimmer selbst entscheiden, ob er nun auf Abenteuerreise gehen soll oder nicht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Ein ähnliches Beispiel, das oft diskutiert wird, bei dem aber vergessen wird, die Zeit explizit zu nennen: Ein Land überfällt das Nachbarland und beginnt mit Krieg: Da bleibt nichts anders übrig, als sich zu wehren. Die Entscheidung, wie man sich wehren soll, kann nicht demokratisch gefällt werden. Das würde zu lange dauern. Solche Entscheidungen müssen diktatorisch gefällt werden. Bei weiterem Nachdenken kann man die Ansicht vertreten, eine Diktatur kann kurzfristig sinnvoll und nützlich sein, nicht aber langfristig.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Wo aber ist die Grenze zwischen kurz- und langfristigen Entscheidungen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Das ist die eigentliche Frage, die wir uns stellen sollten, wenn wir der KI jegliche Entscheidungen verbieten wollen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Darüber sollten wir uns umgehend Gedanken machen – und dann dazu passende Gesetze erlassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Aktuell legen die Ingenieure diese Grenze fest, wenn sie eine KI oder einen Roboter bauen.<br>Wenn sie gut arbeiten, werden wir damit zufrieden sein. Was aber ist, wenn die Ingenieure Fehler dabei machen oder etwas übersehen? Klar: Dann haben sie diese Fehler zu verantworten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 6pt 0cm 0cm; font-size: 12pt; font-family: Arial, sans-serif; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400;"><span style="font-size: 11pt;">Da die Grenze zwischen kurzfristigen und langfristigen Entscheidungen, die wir der KI überlassen oder eben auch nicht, auf keinen Fall einfach zu treffen ist, sollten wir umgehend damit starten, sie zu finden / sie zu definieren.</span></p>
<p>Teilt uns gerne eure Meinung mit, wir freuen uns auf eure Nachrichten an: <strong data-start="278" data-end="308"><a rel="noopener" data-start="280" data-end="306">blog@integrata-stiftung.de</a></strong></p>
<p><strong>Autor: Michael Mörike</strong></p>
<p><em style="font-variant-ligatures: none; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 10.6667px;">*Dieser Beitrag wurde mithilfe von KI erstellt. Bild: Mistral</em></p>								</div>
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		<title>Changemanagement: Wie KI heute schon unterstützen kann</title>
		<link>https://humanithesia.org/changemanagement-und-wie-ki-heute-schon-unterstuetzen-kann</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Milla Pichl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 13:52:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[KI macht Change-Management smarter: Sie schafft Transparenz, erkennt Widerstände früh und unterstützt Mitarbeitende individuell – ohne den menschlichen Faktor zu ersetzen. Consuela Utsch erklärt, wie Unternehmen mit KI-Tools Veränderung gezielter steuern und Akzeptanz erhöhen können.<div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/changemanagement-und-wie-ki-heute-schon-unterstuetzen-kann">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="8814" class="elementor elementor-8814" data-elementor-post-type="post">
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									<p data-start="388" data-end="417"><span style="font-size: 14px; letter-spacing: 0px; text-transform: inherit;">Veränderung ist längst keine Ausnahme mehr, sondern Normalzustand. Organisationen stehen unter dem Druck, sich kontinuierlich anzupassen – sei es durch neue Marktanforderungen, technologische Entwicklungen oder interne Transformationsprozesse. Doch Change bleibt für viele Unternehmen eine Herausforderung. Widerstände, Informationslücken und fehlende Transparenz bremsen Veränderungsinitiativen häufig aus. Genau hier eröffnet </span><strong style="font-size: 14px; letter-spacing: 0px; text-transform: inherit;">Künstliche Intelligenz (KI)</strong><span style="font-size: 14px; letter-spacing: 0px; text-transform: inherit;"> neue Chancen, die bereits heute genutzt werden können.</span></p>
<p data-start="388" data-end="417"><strong style="color: #d70831;">KI schafft Transparenz im Veränderungsprozess</strong></p>
<p>Einer der größten Erfolgsfaktoren im Changemanagement ist ein klares Verständnis dafür, <em>wo die Organisation steht</em> und <em>wohin sie sich entwickeln soll</em>. KI-gestützte Analysewerkzeuge können aus großen Datenmengen Muster erkennen, Stimmungen erfassen oder Engpässe sichtbar machen. Ob Mitarbeiterbefragungen, Performance-Daten oder Kommunikationsanalysen – KI ermöglicht eine objektivere und schnellere Bestandsaufnahme, die früher nur mit großem Aufwand möglich war. Dadurch können Change-Verantwortliche fundiertere Entscheidungen treffen und Maßnahmen präziser planen.</p>
<p><span style="color: #d70831;"><strong>Personalisierte Kommunikation statt Gießkanne</strong></span></p>
<p>Veränderungen scheitern oft, weil Menschen sich nicht ausreichend abgeholt fühlen. Moderne KI-Tools sind in der Lage, Kommunikationsbedarfe differenziert zu erkennen: Wer braucht welche Informationen? In welcher Tiefe? Über welchen Kanal? So lassen sich Botschaften gezielt an unterschiedliche Stakeholdergruppen anpassen. KI hilft dabei, Muster in Reaktionen zu erkennen und die Wirkung von Botschaften kontinuierlich zu verbessern – ein entscheidender Schritt für mehr Akzeptanz im Veränderungsprozess.</p>
<p><span style="color: #d70831;"><strong>KI als Begleiter im Alltag der Mitarbeitenden</strong></span></p>
<p>Viele Mitarbeitende erleben Veränderung als zusätzliche Belastung. KI kann hier unterstützend wirken – etwa durch digitale Assistenten, die Routineaufgaben übernehmen, Informationen schneller zugänglich machen oder individuelle Lernangebote bereitstellen. Gerade in Transformationsphasen ist es wichtig, Mitarbeitenden Werkzeuge an die Hand zu geben, die ihnen Sicherheit geben und ihnen ermöglichen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.</p>
<p><span style="color: #d70831;"><strong>Frühzeitiges Erkennen von Risiken und Widerständen</strong></span></p>
<p>Ein weiterer Vorteil: KI kann Stimmungen und Trends frühzeitig sichtbar machen. Etwa wenn sich in Teams Frustration aufbaut oder bestimmte Maßnahmen nicht greifen. Durch kontinuierliches Monitoring entsteht ein Frühwarnsystem, das Change-Verantwortlichen hilft, rechtzeitig gegenzusteuern. So wird Changemanagement dynamischer, präziser und weniger von subjektiven Einschätzungen abhängig.</p>
<p><span style="color: #d70831;"><strong>KI ersetzt nicht den Menschen – sie verstärkt ihn</strong></span></p>
<p>Trotz aller technologischen Möglichkeiten bleibt eines klar: Erfolgreiche Veränderung lebt von Menschen – von Vertrauen, Dialog und Leadership. KI kann diese Aspekte nicht ersetzen, aber sie kann sie gezielt stärken.<br>Indem sie komplexe Analysen übernimmt, individuelle Unterstützung bietet und Kommunikationsprozesse verbessert, schafft sie Raum für das, was im Change wirklich zählt: echte Begegnung und klare Führung.</p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Fazit</strong></span></p>
<p>Changemanagement wird durch KI nicht einfacher – aber smarter. Unternehmen, die KI heute schon als strategischen Partner in Veränderungsprozessen nutzen, können schneller reagieren, genauer planen und ihre Mitarbeitenden besser begleiten. Die Zukunft des Change ist nicht technischer <em>oder</em> menschlicher – sie ist beides. Und genau das eröffnet enorme Chancen.</p>
<p>Teilt uns gerne eure Meinung mit, wir freuen uns auf eure Nachrichten an: <strong data-start="278" data-end="308"><a data-start="280" data-end="306" rel="noopener">blog@integrata-stiftung.de</a></strong></p>
<p><strong>Autorin: Dr. Consuela Utsch</strong></p>
<p><em style="font-variant-ligatures: none; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 10.6667px;">*Dieser Beitrag wurde mithilfe von KI erstellt. Bild: Mistral</em></p>								</div>
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		<title>Die Zukunft der Arbeit</title>
		<link>https://humanithesia.org/die-zukunft-der-arbeit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Mörike]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 15:08:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Michael Mörike wirft spannende Fragen auf, wie KI unsere Arbeit ersetzt und was das für Geld, Rente und die Aufgaben des Menschen bedeutet.<div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/die-zukunft-der-arbeit">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="8807" class="elementor elementor-8807" data-elementor-post-type="post">
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									<p data-start="388" data-end="417"><span style="color: #d70831;"><strong>Kann KI uns (wirklich) alle Arbeit abnehmen? Wollen wir das zulassen? Wovon leben wir, wenn niemand mehr Arbeit hat? Wo kommt dann das Geld her?</strong></span></p><p data-start="388" data-end="417"><strong>Aber eins nach dem anderen:</strong></p><p data-start="419" data-end="488">Roboter gibt es schon lang. Nun werden sie auch mit KI ausgerüstet.</p><p data-start="490" data-end="668">Einige Hersteller geben ihnen humanoide Form. Trotzdem können sie nicht alles, was Menschen können. Einiges können sie heute schon besser als Menschen, anderes dafür gar nicht.</p><p data-start="670" data-end="818">Die eingebaute KI lernt durch Mustererkennung und arbeitet, wie es dem gelernten Muster entspricht. Das können wir gut an den großen LLM erkennen.</p><p data-start="820" data-end="903">Manche sagen dazu, sie plappern nach, auch wenn KI besser und treffsicherer wird.</p><p data-start="905" data-end="992">Menschen machen das – fast immer – ja auch: Sie lernen von ihren Eltern oder Lehrern.</p><p data-start="994" data-end="1211">In der Fertigung werden uns Roboter rasch die meiste Arbeit abnehmen. Geräte zusammenzubauen kann Robotern schon lange überlassen werden. Auch Brot backen und Wurst herstellen lässt sich mit Robotern einfach machen.</p><p data-start="1213" data-end="1383">Demnächst gibt es selbstfahrende Autos und Lastwagen. Ein Roboter kann die Ware dann ausliefern. Roboter machen die Ernte in der Landwirtschaft und beackern die Felder.</p><p data-start="1385" data-end="1562">Einfache Haushaltsroboter gibt es schon heute für weniger als 10.000 € zu kaufen. Ihr Nutzen für den Einzelnen ist deutlich höher als der Nutzen eines familien-üblichen PKW’s.</p><p data-start="1564" data-end="1707">Arbeit gibt es nicht nur in der Industrie, sondern auch in vielen anderen Bereichen: Pflege, Medizin, Verwaltung, Lehrer an Schulen, u.v.a.m.</p><p data-start="1709" data-end="1956">Aktuell arbeiten ca 40% unserer Arbeitskräfte in der Industrie. Das nimmt ab. Vor ca 200 Jahren haben 80% unserer Arbeitskräfte in der Landwirtschaft gearbeitet. Heute sind es in Deutschland gerade noch 1,5%. Landwirte sind also selten geworden.</p><p data-start="1958" data-end="2213">Es steht zu erwarten, dass in ca 20 bis 50 Jahren in der Industrie auch nur noch ca 1% arbeiten. Ähnlich könnte es auch in vielen Dienstleistungsbranchen kommen: Buchhaltung, Reinigung, Lieferdienste (Päckchen, Briefe), Fahrdienste (Taxi, Omnibus), etc.</p><p data-start="2215" data-end="2273">Welche Arbeit machen wir dann? Erfinden wir neue Arbeit?</p><p data-start="2275" data-end="2287"><strong>Beispiele:</strong></p><ol data-start="2289" data-end="2473"><li data-start="2289" data-end="2352"><p data-start="2292" data-end="2352">Gegenseitig vorlesen – können Roboter auch – und billiger.</p></li><li data-start="2353" data-end="2410"><p data-start="2356" data-end="2410">Gemeinsam Musik machen – werden auch Roboter können.</p></li><li data-start="2411" data-end="2473"><p data-start="2414" data-end="2473">Das meiste, was uns einfällt, werden Roboter auch können.</p></li></ol><p data-start="2475" data-end="2669">Wären wir denn glücklich, wenn wir nicht mehr arbeiten würden? Vermutlich nein, denn Arbeit ist in unserer DNA „verankert: Der Mensch wird sozial geboren und möchte daher für andere etwas tun.</p><p data-start="2671" data-end="2791">Wir werden uns daher vielleicht geeignete soziale Arbeit suchen und den Robotern „verbieten“, solche Arbeit zu machen.</p><p data-start="2793" data-end="3103">Wenn wir wollen, dass die KI nicht über uns entscheidet, sollten wir ihr langfristige Entscheidungen verbieten, heißt: KI so bauen, dass sie bei langfristigen Entscheidungen immer einem Menschen gehorcht. Kurzfristige Entscheidungen sollten wir immer der KI überlassen, weil sie das besser kann als Menschen.</p><p data-start="3105" data-end="3289">Beispiel: bremsen, wenn ein Ball auf die Straße rollt. Das kann KI zuverlässiger als ein Mensch.<br data-start="3201" data-end="3204" />Gegenbeispiel: Umzug in eine schönere Gegend, sollten wir immer selbst entscheiden.</p><p data-start="3291" data-end="3385">Außerdem könnte wir der KI unsere „Wunscharbeit“ (also z.B. gegenseitig vorlesen) verbieten.</p><p data-start="3387" data-end="3498">Fest steht: klassische Arbeit wird rasch und deutlich weniger werden. Fällt uns immer wieder genug neues ein?</p><p data-start="3500" data-end="3820">Was uns vielleicht einfällt, sind Arbeiten, die wir einerseits gerne machen und deren Ergebnisse wir andererseits gern entgegennehmen. Da aber kein dringender menschlich-biologischer Bedarf dafür gegeben ist, werden wir weniger Zeit dafür aufbringen. Wir werden also weniger arbeiten – und auch weniger Geld verdienen.</p><p data-start="3822" data-end="4026">Durch die Automatisierung, also durch Roboter, werden die Produkte aber auch preiswerter. Dann stellt sich die Frage: werden wir genug verdienen, um uns die lebensnotwendigen Produkte leisten zu können?</p><p data-start="4028" data-end="4165">Ist es eine Lösung, wenn jeder von uns sich einen (oder mehrere) Roboter kauft, die die Arbeit machen, für die wir dann Geld kassieren?</p><p data-start="4167" data-end="4249">Und dann stellt sich gleich die nächste Frage: Brauchen wir dann noch die Rente?</p><p data-start="4251" data-end="4597">Schließlich können unsere Roboter auch dann noch arbeiten, wenn wir selbst alt und gebrechlich sind. Sollten wir die Rente nicht lieber früher als später ganz und ersatzlos abschaffen? Anstatt in die Rentenkasse einzuzahlen, kaufen wir uns von dem Geld einen oder mehrere Roboter? Oder soll das eine staatliche „Roboter-Anstalt“ für uns machen?</p><p>Teilen Sie uns Ihre Meinung dazu mit und schreiben Sie eine Mail an: <a href="mailto:blog@integrata-stiftung.de">blog@integrata-stiftung.de</a></p><p><em style="font-variant-ligatures: none; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; font-family: 'Open Sans', sans-serif; font-size: 10.6667px;">*Dieser Beitrag wurde mithilfe von KI erstellt. Bild: Mistral</em></p>								</div>
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		<title>Prozessoptimierung mit KI</title>
		<link>https://humanithesia.org/prozessoptimierung-mit-ki</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Orlowski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 10:31:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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					<description><![CDATA[Künstliche Intelligenz verändert, wie Verwaltungen arbeiten – schneller, smarter, bürgernäher. Wenn Mensch und Maschine zusammenwirken, entsteht Raum für Ideen statt Routine. Wie das gelingt zeigt dieser Beitrag!<div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/prozessoptimierung-mit-ki">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="8794" class="elementor elementor-8794" data-elementor-post-type="post">
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									<p></p>
<p>Die Gemeindeverwaltungen sind derzeit mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Künstliche Intelligenz kann helfen, Pflichtaufgaben effizienter zu erfüllen, zum Beispiel indem Baugenehmigungsverfahren optimiert, das Dokumentenmanagement automatisiert oder Bürgeranfragen teilweise von Chatbots beantwortet werden. Durch die Automatisierung standardisierter Prozesse und die Abgabe zeitaufwändiger Routineaufgaben an KI-Systeme kann in der Verwaltung wieder Raum frei werden für kreatives Denken und Projekte, die für ein gutes Stadt- oder Gemeindeklima wichtig sind, aber oft zu kurz kommen. Dadurch entsteht sowohl für die Bürger*innen als auch für die Verwaltungsmitarbeitenden ein direkter Mehrwert.</p>
<p></p>
<p><strong>Doch der erfolgreiche Einsatz von KI in der Gemeindeverwaltung erfordert mehr als nur den Kauf neuer Software – er braucht eine durchdachte Strategie, die alle Beteiligten mitnimmt.</strong></p>
<p></p>
<p>Die Einführung von KI-Systemen darf jedoch kein Selbstzweck sein, sondern sollte immer der Lösung konkreter Herausforderungen dienen. KI ist kein Allheilmittel – oft reicht es, Prozesse grundlegend zu vereinfachen oder mit bewährten digitalen Tools umzusetzen. Voraussetzung dafür ist jedoch, die bestehenden Abläufe im Detail zu kennen.</p>
<p></p>
<p>Prozesse im Detail zu kennen bedeutet mehr, als nur formale Abläufe zu dokumentieren. Es geht darum, zu verstehen, wo tatsächlich Engpässe entstehen, welche Aufgaben Mitarbeitende belasten und wo Bürger*innen auf Hürden stoßen. Dieses Prozessverständnis entsteht nicht durch theoretische Überlegungen, sondern durch echte Einblicke in den Verwaltungsalltag. Daher lohnt es sich, mit den Mitarbeitenden zu sprechen, die täglich in den Abläufen stehen, und mit den Bürger*innen, die die Dienstleistungen nutzen. Erst wenn klar ist, welche Probleme wirklich gelöst werden müssen, lässt sich entscheiden, ob KI die richtige Antwort ist oder ob andere Maßnahmen sinnvoller sind. Eine erfolgreiche Digitalisierung beginnt deshalb immer mit der Frage: Was brauchen die Menschen, die mit diesen Prozessen arbeiten oder sie nutzen?“ KI kann in nahezu jeder Abteilung Mehrwert bieten – von der Finanzverwaltung, die riesige Buchungsdatenmengen prüft, über die Kommunikationsabteilung, die Pressemitteilungen und Social-Media-Beiträge vorbereitet, bis hin zum Bauhof, der Winterdienst-Routen optimiert. Es geht ausdrücklich nicht um Personalabbau, sondern um spürbare Entlastung: KI-Systeme übernehmen wiederkehrende Routineaufgaben, damit Mitarbeitende Zeit für komplexe, wertschöpfende Tätigkeiten gewinnen. Zentral ist beim Einsatz jedoch, dass die letztliche Verantwortung immer beim Menschen liegt. KI liefert Analysen, Vorschläge und Vorarbeiten, doch Fach- und Führungskräfte treffen die Entscheidungen, steuern die Prozesse und tragen die rechtliche sowie ethische Verantwortung. So wird KI zum echten Instrument, um die Arbeit in der Gemeindeverwaltung zukunftsfähig und mitarbeiterfreundlich zu gestalten.</p>
<p></p>
<p>Die Integration von KI in kommunale Abläufe eröffnet großes Potenzial, Verwaltungsprozesse effizienter, bürgernäher und mitarbeiterfreundlicher zu gestalten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer fundierten Bestandsaufnahme, partizipativen Prozessanalysen und einer klaren Strategie, die KI-Projekte von Anfang an in die Gesamt-Digitalisierungsstrategie einbettet. Kommunen sollten daher:</p>
<p></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul></ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>eine Prozessinventur durchführen und Engpässe identifizieren</li>
<li>Mitarbeitende und Bürger*innen aktiv in die Analyse einbeziehen</li>
<li>Teilprojekte mit schnellen Erfolgen (Quick Wins) starten, um Akzeptanz zu schaffen</li>
<li>eine KI-Governance etablieren, die Datenschutz, ethische Leitlinien und Verantwortlichkeiten regelt</li>
<li>Kooperationen mit anderen Kommunen und Anbietern nutzen, um Ressourcen zu bündeln</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<p>Wir laden alle interessierten Gemeinden ein, mit uns ins Gespräch zu kommen: Ob Sie ein Pilotprojekt planen, eine Potenzialanalyse durchführen möchten oder eine individuelle KI-Roadmap brauchen – das Team der Human IT Service GmbH/HIT-Bürgerbeteiligung unterstützt Sie bei jedem Schritt. Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch oder eine gemeinsame Projektplanung. Gemeinsam machen wir Ihre Verwaltung fit für die Zukunft.</p>
<p>Diskutiert mit uns über dieses Thema auf <a href="https://www.linkedin.com/company/integrata-stiftung">LinkedIn </a>– wir freuen uns auf Eure Perspektiven und Erfahrungen.</p>
<p></p>
<p></p>								</div>
				</div>
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									<span class="elementor-button-text">Hier findet Ihr mehr Infos zum Thema!</span>
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									<p> </p>
<p><span style="font-size: 8pt;"><em>*Dieser Beitrag wurde teilweise mit Chat GPT geschrieben und korrigiert. Das Bild stammt ebenfalls von ChatGPT.</em></span></p>								</div>
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		<title>Bewerbungsfotos im Zeitalter der KI: Zwischen Vorteil und Vertrauensrisiko</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lea Gibbs]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2025 07:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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					<description><![CDATA[Lea Gibbs stellt KI erstellte Bewerbungsfotos vor und fragt sich, welchen Vorteil sie bringen.<div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/bewerbungsfotos-im-zeitalter-der-ki-zwischen-vorteil-und-vertrauensrisiko">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
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									<p>Bewerbungsfotos sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil vieler Bewerbungen – sie prägen oft den ersten Eindruck. Doch was passiert, wenn dieser erste Eindruck nicht mehr von einem Fotografen, sondern von einer Künstlichen Intelligenz geschaffen wird?</p><p>Immer mehr Menschen nutzen KI-Tools, um ihre Bewerbungsbilder zu generieren. Statt eines Shootings lädt man einige Fotos hoch, wählt Hintergrund, Kleidung und Stil – und erhält ein scheinbar professionelles Porträt. Schnell, günstig, flexibel. Doch lohnt sich das wirklich?</p><p>Der Vorteil liegt auf der Hand: Zeit und Kostenersparnis. Professionelle Fotoshootings können teuer sein, während KI-Tools oft kostenlos oder preiswert sind. Aber die Qualität variiert stark – zwischen beeindruckend realistisch und unnatürlich verfremdet.</p><p>Und hier beginnt das Dilemma: Wie ehrlich ist ein Bewerbungsfoto, das nicht mehr ganz echt ist?</p><p>Ein paar kleine Retuschen sind okay – doch wenn das Ergebnis kaum noch nach einem selbst aussieht, wird es problematisch. Gerade weil Bewerbungsfotos Authentizität transportieren sollen, kann ein überarbeitetes Bild schnell Misstrauen wecken.</p><p><strong>Was also überwiegt – der Vorteil oder das Risiko?</strong></p><ul><li><strong>Authentizität zählt:</strong> Personalverantwortliche erwarten Ehrlichkeit, auch im Bild.</li><li><strong>Unechtheit birgt Risiko:</strong> Wenn man beim Vorstellungsgespräch ganz anders aussieht, wirkt das irritierend.</li><li><strong>Maßvolle Optimierung:</strong> Dezent bearbeitete Fotos wirken professionell, überarbeitete dagegen künstlich.</li></ul><p>KI-Fotos können also hilfreich sein – solange sie realistisch bleiben. Wer sich stark verändert, sollte lieber auf ein Bild verzichten. Außerdem: Ein echtes Fotoshooting kann das Selbstbild positiv stärken – etwas, das KI kaum ersetzen kann.</p><p>Vielleicht wird das Bewerbungsfoto eines Tages überflüssig. In einer inklusiveren Arbeitswelt zählen ohnehin mehr Können, Haltung und Persönlichkeit als der erste visuelle Eindruck.</p><p><strong>Mein Fazit:</strong> Authentizität gewinnt immer – egal ob beim Lebenslauf oder beim Foto.</p><p>Zum Vergleich zeige ich hier zwei KI-Varianten meines eigenen Bewerbungsfotos:<br />Das echte Foto links und die zwei KI-generierten Version, erstellt mit Canva AI Profile Photo.</p>								</div>
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									<p><span style="font-size: 8pt;"><em>*Dieser Beitrag wurde teilweise mit Perplexity verfasst und durch Chat GPT korrigiert. Die Bilder stammen von dem Design Programm Canva mit dem Tool „Profile Photo“</em></span></p>								</div>
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									<span class="elementor-button-text">Hilfreiche Kurse zu KI im Beruf finden Sie hier</span>
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