<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Arbeit und Erwerb &#8211; HumanIThesia: Diskussionsportal für humane Nutzung der IT</title>
	<atom:link href="https://humanithesia.org/category/lebensbereich/arbeit-erwerb/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://humanithesia.org</link>
	<description>Ethik bei künstlicher Intelligenz und Robotik</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Jan 2025 14:57:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.4.5</generator>

<image>
	<url>https://humanithesia.org/wp-content/uploads/2017/11/cropped-humanithesia-logo-vektor-socia-media-32x32.png</url>
	<title>Arbeit und Erwerb &#8211; HumanIThesia: Diskussionsportal für humane Nutzung der IT</title>
	<link>https://humanithesia.org</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Die Zukunft von Arbeit und Geld</title>
		<link>https://humanithesia.org/die-zukunft-von-arbeit-und-geld</link>
					<comments>https://humanithesia.org/die-zukunft-von-arbeit-und-geld#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Mörike]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 14:57:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Erwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Robotik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://humanithesia.org/?p=8499</guid>

					<description><![CDATA[Was passiert, wenn KI und Roboter unsere Arbeit übernehmen und das Geldsystem auf den Kopf stellen? In seinem neuesten Blogartikel wirft Michael Mörike einen Blick auf die Zukunft des Geldes, das Bürgergeld und die Frage, wie wir Arbeit und Wertschätzung in einer Welt ohne traditionelle Jobs neu definieren können. <div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/die-zukunft-von-arbeit-und-geld">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="8499" class="elementor elementor-8499" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-359b5a3 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="359b5a3" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-782f785" data-id="782f785" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-34f1658 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="34f1658" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Menschen lebten vor einer Million Jahren in kleinen Gruppen, in denen sie sich gegenseitig geholfen und so wesentliche Überlebensvorteile erarbeitet haben. Jeder hat gemacht, was er am besten konnte und hat seine Ergebnisse mit denen der anderen getauscht. Als die Gruppen größer wurden, konnte man sich nicht mehr merken, was einzelne beigetragen haben und hat Edelsteine oder Goldstückchen gegen die Waren getauscht. Im Gegenzug konnte man das Gold dann auch wieder gegen andere Waren tauschen. Edelsteine waren die sichtbare Anerkennung für die geleistete Arbeit.</p>
<p>Ob es wirklich so simpel war oder nur so ähnlich, spielt für die weitere Entwicklung keine wesentliche Rolle.</p>
<p>Später wurde im Laufe der Jahrtausende das physische Gold nach und nach durch Papiergeld ersetzt.<br>Geld kann man in diesem Sinne als eine dezentrale Notierung für die Arbeitsleistung der Menschen ansehen. Auch Geld ist sichtbare Anerkennung für geleistete Arbeit. Viele Menschen neigen dazu, möglichst viel dieser sichtbaren Anerkennung anzuhäufen. Die Evolution des Menschen hat da (leider) keine Bremse eingebaut.</p>
<p>Da Geld eine Art dezentrales Guthaben darstellt, muss es möglichst fälschungssicher sein und gut aufbewahrt werden: Traditionell durch Tresore und Wächter. Neuerdings wird es durch Blockchain-Technik gegen Fälschung geschützt. Wer es stiehlt, fängt nichts damit an &#8211; mit der Folge, dass auch die Aufbewahrung einfacher wird.</p>
<p>Was aber, wenn in der Zukunft mit KI die Menschen keine traditionelle Arbeit mehr haben, weil die Technik – von KI gesteuert &#8211; uns vollständig versorgt?</p>
<p>Ohne Arbeit kein Geld. Oder doch?</p>
<p>Ist das Bürgergeld der erste Schritt in diese Zukunft? Werden künftig die meisten Menschen Bürgergeld erhalten?</p>
<p>Woher kann der Staat das Geld für das Bürgergeld nehmen?<br>Über Steuern von den Reichen? Es würde dann auf die arbeitslosen „Armen“ in der Gesellschaft verteilt werden.</p>
<p>Woher bekommen die Reichen ihr Geld?<br>Vermutlich weiterhin von den Kunden, die ihre Produkte / Waren kaufen, finanziert durch Bürgergeld.</p>
<p>Wer erzeugt diese Waren?<br>Wahrscheinlich Roboter der Großkapitalisten, die nun die Arbeit der früheren Mitarbeiter machen.</p>
<p>Woher haben diese Kapitalisten ihre Roboter?<br>Entweder geerbt und aus dem Bestand früherer Mitarbeiter oder als Produktionsergebnis früherer Roboter.</p>
<p>Und damit tun sich nun neue Fragen auf:</p>
<ol>
<li>Sollte nicht besser der Staat diese Roboter besitzen?<br>Dann würde das vom Staat verteilte Bürgergeld dazu dienen, die von dessen Robotern produzierte Waren (gerecht?) zu verteilen.</li>
<li>Was aber ist mit Dienstleistungen?<br>Werden die weiterhin von Menschen geleistet?<br>Soll es einen Schutz von speziellen Dienstleistungen geben, die nicht von Robotern sondern möglichst von Menschen gemacht werden? Beispiel: Kranken oder alten Menschen Trost spenden?<br>Selbstverständlich dürfen Roboter aber Reinigungsarbeiten machen.</li>
<li>Werden die Menschen die von ihren Mitmenschen erbrachten Dienstleistungen wertschätzen?</li>
</ol>
<p style="text-align: center;">Diskutieren Sie mit!<br>Füllen sie das Formular aus!<br>Helfen Sie, unsere Zukunft mitzugestalten!</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-c691399 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="c691399" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-354911e" data-id="354911e" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-c9eb92a elementor-widget elementor-widget-image" data-id="c9eb92a" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img fetchpriority="high" decoding="async" width="893" height="670" src="https://humanithesia.org/wp-content/uploads/2021/11/BlogKIundGedaechtnis-1024x768.png" class="attachment-large size-large wp-image-2335" alt="" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-60fd4c6" data-id="60fd4c6" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-8441e08 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="8441e08" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-994452c elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="994452c" data-element_type="section"><div class="elementor-container elementor-column-gap-default"><div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3025574" data-id="3025574" data-element_type="column"><div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated"><div class="elementor-element elementor-element-d31275d elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="d31275d" data-element_type="widget" data-widget_type="heading.default"><div class="elementor-widget-container"><h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Jetzt Anmelden:</h4><h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default"><strong>KI-TOOLS IM UNTERNEHMEN</strong></h4></div></div></div></div></div></section><section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-601baac elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="601baac" data-element_type="section"><div class="elementor-container elementor-column-gap-default"><div class="elementor-column elementor-col-66 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3e22de93" data-id="3e22de93" data-element_type="column"><div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated"><div class="elementor-element elementor-element-36f575d4 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="36f575d4" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default"><div class="elementor-widget-container"><p>In unserer dreiteiligen Live-Online-Seminarreihe  lernen Sie alles über den aktuellen Stand der Künstlichen Intelligenz und wie KI Ihr Unternehmen voranbringen kann. Sie erfahren, welche praktischen Anwendungsbereiche und KI-Tools es im Business-Alltag gibt.</p></div></div></div></div></div></section>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-0a4cefe elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="0a4cefe" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-7c03f80" data-id="7c03f80" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-ea06e3d elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="ea06e3d" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p style="text-align: center;">Mehr Informationen:</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-50 elementor-top-column elementor-element elementor-element-4f4c9fa" data-id="4f4c9fa" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-2bcd0ca elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-button" data-id="2bcd0ca" data-element_type="widget" data-widget_type="button.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<div class="elementor-button-wrapper">
					<a class="elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm" href="https://humanithesia.org/veranstaltungen/iakprofessional/ki-tools-im-unternehmen">
						<span class="elementor-button-content-wrapper">
									<span class="elementor-button-text">Hier klicken</span>
					</span>
					</a>
				</div>
								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://humanithesia.org/die-zukunft-von-arbeit-und-geld/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr Vertrauen in KI-Lösungen schaffen</title>
		<link>https://humanithesia.org/mehr-vertrauen-in-ki-loesungen-schaffen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulla Coester]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 10:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Erwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit und Wohlbefinden]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://humanithesia.org/?p=2962</guid>

					<description><![CDATA[Besonders für KI-Hersteller ist es notwendig, als vertrauenswürdiges Unternehmen wahrgenommen zu werden – denn nur durch das Vertrauen der Anwenderinnen und Anwender wird die Nutzung von KI möglich.<div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/mehr-vertrauen-in-ki-loesungen-schaffen">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2962" class="elementor elementor-2962" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-79f0413 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="79f0413" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-8e1f6fb" data-id="8e1f6fb" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-5fe0137 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5fe0137" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p style="font-weight: 400;">Generell ist insbesondere für KI-Hersteller die Notwendigkeit gegeben, einen Ruf als vertrauenswürdiges Unternehmen zu etablieren. Denn es besteht zunehmend die Notwendigkeit, das Vertrauen der Anwender – und hier insbesondere der Anwenderunternehmen – zu gewinnen, um die Nutzung von intelligenten KI-Lösungen zu forcieren und somit letztendlich die Digitalisierung weiterhin erfolgreich umzusetzen. Mit der Maßgabe, den Nachweis für die Vertrauenswürdigkeit sowohl von KI-Herstellerunternehmen als auch deren KI-Lösungen zu ermöglichen, wurde das Institut für Internet-Sicherheit if(is) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen mit einem dreijährigen Forschungsprojekt „Vertrauenswürdigkeits-Plattform für KI-Lösungen und Datenräume“ beauftragt.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-843a99b elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="843a99b" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-39090c5" data-id="39090c5" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-eaedb7b elementor-widget elementor-widget-image" data-id="eaedb7b" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img decoding="async" width="893" height="670" src="https://humanithesia.org/wp-content/uploads/2023/05/Kickoff-Meeting-1024x768.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-2967" alt="" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-206da6e elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="206da6e" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-66a4b93" data-id="66a4b93" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-5b81844 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5b81844" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p style="font-weight: 400;">Im Grundsatz basiert das Forschungsprojekt auf der These, dass ein Vertrauenswürdigkeitsnachweis systematisiert anhand definierter Vertrauenswürdigkeitsaspekte erfolgen sollte, mit denen sich dediziert belegen lässt, warum Anwenderunternehmen dem jeweiligen KI-Herstellerunternehmen vertrauen können. Dazu gehört unter anderem, dass dieses zum Beispiel offenlegt, welche Maßnahmen ihrerseits ergriffen werden, um die menschliche Selbstbestimmung im gesellschaftlich definierten Rahmen sicherzustellen.</p><p style="font-weight: 400;">Im ersten Schritt wurde dazu mit einem interdisziplinären Team der Fragenkatalog entwickelt, auf dessen Grundlage die Erstellung des Vertrauensnachweises von KI-Herstellerunternehmen erfolgen soll. In diesem Fragenkatalog sind jeweils Fragen zu sieben definierten Vertrauenswürdigkeitsaspekten – die auf einem wissenschaftlichen Modell beruhen – enthalten: Vier bezüglich der Darstellung der Vertrauenswürdigkeit eines KI-Herstellerunternehmens sowie drei zur Abbildung der Vertrauenswürdigkeit der entsprechenden KI-Lösung.</p><p style="font-weight: 400;">Unsere aktuelle Aufgabenstellung besteht jetzt darin, diesen Fragenkatalog wissenschaftlich fundiert durch eine repräsentative Umfrage zu validieren – das heißt, wir müssen ermitteln, ob wir adäquate Fragen stellen, deren Beantwortung seitens der KI- Herstellerunternehmen dazu geeignet ist, bei den Anwenderunternehmen Vertrauen aufzubauen.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-1a60818 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="1a60818" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-d286648" data-id="d286648" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-575aadb elementor-widget elementor-widget-image" data-id="575aadb" data-element_type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
															<img decoding="async" width="893" height="596" src="https://humanithesia.org/wp-content/uploads/2023/05/UnserArbeitsplatz-1024x683.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-2968" alt="" />															</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-afca8dd elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="afca8dd" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3f4751d" data-id="3f4751d" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-beb9616 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="beb9616" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p style="font-weight: 400;">Hierzu benötigen wir noch Unterstützung von Anwenderunternehmen. Bitte rufen/mailen Sie mich an, wenn Sie sich an unserer Studie beteiligen möchten oder noch weitere Informationen zu dem Forschungsprojekt wünschen. <br />Ich freue mich auf Ihr Feedback.</p><p><i><b>Autorin: Ulla Coester</b></i></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-bf39e3a elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="bf39e3a" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-bc0f326" data-id="bc0f326" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-cc6fedd elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="cc6fedd" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-fb61290 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="fb61290" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-33 elementor-top-column elementor-element elementor-element-809d95f" data-id="809d95f" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-0f05eb2 elementor-view-default elementor-widget elementor-widget-icon" data-id="0f05eb2" data-element_type="widget" data-widget_type="icon.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-icon-wrapper">
			<div class="elementor-icon">
			<i aria-hidden="true" class="fas fa-user"></i>			</div>
		</div>
						</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b5098bd elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="b5098bd" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p style="text-align: center;"><strong>Ulla Coester</strong></p>
<p style="text-align: left;">Projektleiterin „Vertrauenswürdigkeits-Plattform für KI-Lösungen und Datenräume“</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
				<div class="elementor-column elementor-col-66 elementor-top-column elementor-element elementor-element-8a447c8" data-id="8a447c8" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-cafd670 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="cafd670" data-element_type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p> </p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>if(is) &#8211; Institut für Internet-Sicherheit</strong><br />Westfälische Hochschule, Gelsenkirchen</p>
<p>Kontakt:<br /><strong>E-Mail</strong>: <a href="mailto:coester@internet-sicherheit.de">coester@internet-sicherheit.de</a><br /><strong>Mobil:</strong> +49 (0) 179 46 020 30</p>
<p><a href="https://www.internet-sicherheit.de/">https://www.internet-sicherheit.de</a></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-acf7e0f elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="acf7e0f" data-element_type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-d48f3fc" data-id="d48f3fc" data-element_type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-b0702fa elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider" data-id="b0702fa" data-element_type="widget" data-widget_type="divider.default">
				<div class="elementor-widget-container">
							<div class="elementor-divider">
			<span class="elementor-divider-separator">
						</span>
		</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Datenreichtum und Datenschutz kombinieren – von Michael Mörike</title>
		<link>https://humanithesia.org/mit-hilfe-von-blockchain-datenreichtum-und-datenschutz-kombinieren</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 20:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Erwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Führung und Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://humanithesia.org/?p=1568</guid>

					<description><![CDATA[Wie mit der modernen Blockchain-Technologie unsere Privatsphäre wieder geschützt werden kann. Von Michael Mörike In der Internetwelt gibt es zwei gegenläufige Trends: Einerseits greifen Unternehmen mehr und mehr Daten von uns ab und verdienen damit Geld. Wir geben die Daten &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/mit-hilfe-von-blockchain-datenreichtum-und-datenschutz-kombinieren"> <span class="screen-reader-text">Datenreichtum und Datenschutz kombinieren – von Michael Mörike</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-173" src="https://humanithesia.org/wp-content/uploads/2017/01/keyboard-886462_640-300x169.jpg" alt="Nutzung der Informationstechnologie" width="300" height="169" /></h4>
<h4>Wie mit der modernen Blockchain-Technologie unsere Privatsphäre wieder geschützt werden kann.</h4>
<p>Von <strong>Michael Mörike</strong></p>
<p>In der Internetwelt gibt es zwei gegenläufige Trends: Einerseits greifen Unternehmen mehr und mehr Daten von uns ab und verdienen damit Geld. Wir geben die Daten ziemlich freiwillig her – um nicht zu sagen ziemlich leichtfertig – ohne dafür eine angemessene Gegenleistung zu bekommen. Dabei wird unsere Privatsphäre immer kleiner. Andererseits werden immer neue gesetzliche Schutzmechanismen für unsere Privatsphäre erlassen, die wir eher als zusätzlichen Aufwand denn als wirklichen Schutz empfinden. Neuestes Beispiel in der EU ist die DSGVO. Aber auch anderswo gibt es solche Bestrebungen.</p>
<p>Ist uns unsere Privatsphäre so unwichtig? <span id="more-1568"></span>Wir haben uns evolutionär als – mehr oder weniger gute – Mischung aus Individualwesen und Sozialwesen entwickelt: Wir brauchen daher sowohl eine Privatsphäre (und haben also auch Eigentum), als auch Gesellschaft mit anderen Menschen (und haben daher auch starke soziale Eigenschaften und Gemeinschaftsgüter). Nun sind die Grenzen zwischen den beiden Gebieten nicht für alle Zeiten unverrückbar festgelegt. Sie sind schon heute in den verschiedenen Kulturen sehr unterschiedlich. Bringt es die Internetkultur neuerdings mit sich, dass wir unsere Privatsphäre – mehr oder weniger freiwillig – verkleinern? Schließlich wird ja auch das Teilen (Sharing) immer beliebter und die steigende Anzahl von Menschen auf unserem Globus macht es immer sinnvoller, um die uns global zur Verfügung stehenden Ressourcen zu schonen.</p>
<p>Bisher schien es so, als ginge beides nicht zusammen. Oder geht es etwa doch? Hoffnungsvolle Anzeichen kommen mit dem neuen Begriff der <em>self-sovereign identity</em> (SSI, selbstbe-stimmte Identität). Technisch wird sie möglich mit Hilfe der Blockchain und dem Sovrin-Protokoll. Sie kennen das nicht? Grob gesagt geht das so: Schon bisher gab es Trust-Center, die in CA’s betrieben wurden. Das Problem dabei war: Was ist wenn eines dieser zentral organisierten CA seinen Betrieb aufgibt oder seine Betriebsbedingungen massiv ändert? Dann waren alle damit verbürgten Vertragsverhältnisse gebrochen oder wertlos, weil z.B. nicht mehr bezahlbar. Das hat viele davon abgehalten, darauf zu vertrauen. Ein Netz von Blockchains kann diese zentralen Trustcenter ersetzen. Wenn es internetweit genauso gut verfügbar ist wie DNS, dann kann es nicht mehr beseitigt oder korrumpiert werden. Mit Hilfe von per Blockchain zertifizierten Frage-Antwort-Protokollen können dann &#8211; für jedermann erschwinglich, da kostenlos – Abfragen von Daten oder Rechten (Berechtigungen) gemacht werden, die die Identität der abgefragten Person nicht preisgeben müssen. Der Mensch dahinter bleibt anonym.</p>
<p>Es braucht dann auch keine Datenkraken mehr, die die Daten von vielen Menschen horten, um sie Dritten zur Auswertung weiterzugeben. Deren Vermittlerrolle entfällt und die Daten sind trotzdem im Umlauf – allerdings anonym. Die Daten werden dann auch nicht mehr gestohlen, weil dies keinen Sinn mehr macht. Datenreichtum kann dann ohne die unschönen Nebenwirkungen vom Verlust der Privatsphäre seine volle Wirkung entfalten.</p>
<p>Nun – bis es so weit ist, dauert es aber noch etwas. Die im Internet dafür benötigten Protokolle sind seit Mitte 2017 in Arbeit und stehen vermutlich demnächst öffentlich zur Verfügung. Dann muss sich zunächst auch noch das Netz der Blockchains aufbauen und es muss üblich werden, es zu nutzen. Und erst, wenn es intensiv genutzt wird, sterben die alten „schmutzigen“ Daten so langsam aus, indem sie im Laufe der Zeit unbrauchbar werden. Immerhin: Es gibt Aussicht auf Besserung!</p>
<h4>Weiterführende Links:</h4>
<ul>
<li><a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/id4me-Identity-Management-ohne-Google-Facebook-Twitter-3978885.html">heise online: Identity-Management ohne Google, Facebook und Twitter</a></li>
</ul>

]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DJ AIKI:  wenn KI den DJ spielt – von Georg-Ludwig Verhoeven</title>
		<link>https://humanithesia.org/dj-aiki-wenn-ki-den-dj-spielt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2018 07:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Erwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://humanithesia.org/?p=1550</guid>

					<description><![CDATA[Unser Blogger Georg-Ludwig Verhoeven macht sich Sorgen um die Zukunft der DJs. Werden sie durch KI bald arbeitslos? von Georg-Ludwig Verhoeven Die Bässe wummern, die Rhythmen hämmern, die Lichteffekte erzeugen den Eindruck, man sitzt in einem ausbrechenden Vulkan. Die Fans &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/dj-aiki-wenn-ki-den-dj-spielt"> <span class="screen-reader-text">DJ AIKI:  wenn KI den DJ spielt – von Georg-Ludwig Verhoeven</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Unser Blogger Georg-Ludwig Verhoeven macht sich Sorgen um die Zukunft der DJs. Werden sie durch KI bald arbeitslos?</strong></h4>
<p>von <strong>Georg-Ludwig Verhoeven</strong></p>
<p>Die Bässe wummern, die Rhythmen hämmern, die Lichteffekte erzeugen den Eindruck, man sitzt in einem ausbrechenden Vulkan. Die Fans tanzen und schreien, und hier und werden auch Substanzen eingenommen, die die Stimmung weiter anheizen. So kennen wir die Stimmung in Discos. Und wer sitzt vorne am Pult und fährt diese ganze Show? Sehen kann man von der Tanzfläche ja kaum etwas, und letztlich ist es ja auch egal – man amüsiert sich. Wer da sitzt, ist DJ AIKI, und das ist – ein KI-System, aber kein DJ aus Fleisch und Blut. Der Name DJ AIKI klingt zunächst mal japanisch, ist aber einfach die Kombination aus „Artificial Intelligence“ und „Künstliche Intelligenz“.</p>
<p>Geht das? Sind die aktuellen menschlichen DJs mit ihren Millionengagen eine aussterbende Spezies?<span id="more-1550"></span></p>
<p>Was machen DJs? Abgesehen von denen, die selbst auch Musik produzieren, stellen sie Musik nach gewissen Kriterien zusammen und spielen sie über Stunden ab. Manchmal fügen sie noch Lightshow, eigene Ansagen oder Tanzeinlagen hinzu. Können das nicht Maschinen und/oder KI-Systeme übernehmen?</p>
<p>Und wie die das können: Beim Zusammenstellen von „Playlists“ lässt sich der klassische DJ von gewissen Kriterien leiten und kann aus seiner Musiksammlung die passenden Stücke in der richtigen Reinhefolge asuswählen. Solche Kriterien können sein: Der Rhythmus, das Tempo, die Tonart, die Sprache, die Besetzung (vokal und/oder instrumental), Entstehungsdatum, ethnische / nationale Herkunft, Hitparadenplatzierunge (wann?) und einige mehr. Während der Vorführung wird dann noch Lightshow und Tanz hinzugefügt– mehr oder wenig spontan oder auch automatisch.</p>
<p>In der Vergangenheit musste ein DJ viel Musik kennen (und tausende von Tonträgern kaufen), um solche Playlists zusammenzustellen. Bei DJ AIKI ist das nicht mehr nötig: Das System ermittelt aus sämtlichen in Netz oder Cloud verfügbaren Musikdateien die notwendigen Kriterien und stellt daraus Playlists zusammen, wiederum nach gewissen Kriterien. Die Lightshow wird aus dem akustischen Signal live erzeugt, und auch hier können bestimmte Parameter (Farben, Helligkeit, Effekte etc. ) angepasst werden. Wenn man jetzt noch – entweder nach dem Zufallsprinzip oder auch parametrisiert – Rufe und Tanzbewegungen (eines Roboters oder digitale, ggf. bearbeitete Videoaufzeichnungen und gleich auf den Monitor) dazupackt, ist die Show fertig. Ob die Show erfolgreich war, lernt DJ AIKI aus der Größe und Zusammensetzung des Publikums, Lautstärke und Wildheit der Tanzenden, dem Getränkekonsum und letztlich dem Umsatz / Gewinn der Disko an diesem Tag. Bei Bedarf wird dann nachgeregelt, bis es passt. Und dann werden die erfolgreichen Playlists noch – kostenpflichtig – vermarktet.</p>
<p>Keine guten Aussichten für DJ Bobo, DJ Ötzi, David Guetta und wie sie alle heißen?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zukunftsvision: Wenn KI den Schiedsrichter ersetzt</title>
		<link>https://humanithesia.org/zukunftsvision-wenn-ki-den-schiedsrichter-ersetzt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2018 08:37:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Erwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://humanithesia.org/?p=1430</guid>

					<description><![CDATA[Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Schiedsrichter auf dem Fussballfeld durch Systeme mit KI ersetzt werden. Wie kann so etwas praktisch aussehen? von Georg-Ludwig Verhoeven Jeder weiß, dass Schiedsrichter nicht unfehlbar sind, das geben sie auch selbst &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/zukunftsvision-wenn-ki-den-schiedsrichter-ersetzt"> <span class="screen-reader-text">Zukunftsvision: Wenn KI den Schiedsrichter ersetzt</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Schiedsrichter auf dem Fussballfeld durch Systeme mit KI ersetzt werden. Wie kann so etwas praktisch aussehen?</strong></p>
<p>von <strong>Georg-Ludwig Verhoeven</strong></p>
<p>Jeder weiß, dass Schiedsrichter nicht unfehlbar sind, das geben sie auch selbst zu. Und selbst dann, wenn sie Hochtechnologie wie den „Video-Assist“ einsetzen, kommt es zu problematischen Entscheidungen, wie die Fachpresse ständig – und oft hämisch &#8211; berichtet. Dabei wäre doch alle so einfach: Eine Handvoll hochauflösende multispektrale Hochgeschwindigkeitskameras, an den richtigen Stellen plaziert und/oder auf Drohnen im Stadion unterwegs, ein KI-System dahinter, welches alle Bilder ständig analysiert, das die Eigenheiten der unterschiedlichen Spieler kennt und ständig dazulernt, sich durch deren ändernde Haartracht und Tattoos nicht verwirren lässt.</p>
<p>Ein solches System kann – unter anderem &#8211; zweifelsfrei erkennen, ob der Ball über die Linie war, ein Spieler die Hand zu Hilfe genommen hat, Fouls von Schwalben unterscheiden. Es erkennt Abseitssituationen, führt sekundengenau Buch über Spielunterbrechnungen und ordnet die korrekten Nachspielzeiten an. Alle anzuwendenden Spielregeln sind korrekt einprogrammiert, werden ggf. aktualisiert und fehlerfrei umgesetzt. Und das alles in Echtzeit &#8211; man muss keine Spieler mehr aus der Kabine holen, wenn der Schiedsrichter im Nachhinein mittels „Videobeweis“ seine Entscheidung korrigiert, die Spieler aber schon in die Pause geschickt hat. Alle Entscheidungen können gleich über Stadionmonitore und -lautsprecher bekanntgegeben werden. Natürlich bräuchte man dann auch keine Linienrichter / Linienassistenten etc. mehr. Für den „menschlichen Touch“ könnte man einen Roboter über den Rasen laufen lassen, dir mit gelber und roter Karte ausgestattet, dazu die Spraydose für die Mauer beim Freistoß. Als „Old-School-Goodie“ könnte man ihm eine Trillerpfeife spendieren.</p>
<p>Die Investitionskosten für solche Systeme sind über den Wegfall der Schiedsrichter-Gehälter (Festgehälter um die € 70,000 und mehr im Jahr im Profibusiness, dazu € 5,000 pro Bundesligaspiel) schnell eingespielt. Und kein Schiedsrichter muss mehr Angst um seine körperliche Unversehrtheit haben, und erst recht nicht um die seines Autos. Randalierende „Fans“ hätten kein Feindbild mehr, und so könnten Schäden an Stadien und Kosten für Polizeieinsätze radikal reduziert werden.</p>
<p>Ob das hier geschilderte Szenario jemals Wirklichkeit wird, ist heute nicht abzusehen; ob Spieler, Fans, Vereine und Verbände es wollen, müssen sie selbst entscheiden.Wenn wir jedoch die aktuelle Entwicklung der KI beobachten, und vor allem die Prognosen ihrer zukünftigen Fähigkeiten glauben, wäre es technisch sicher bald kein Problem mehr. Man müsste dann nur die Stromversorgung des KI-Schiri fansicher schützen. FIFA und DFB sollten auf jeden Fall zügig beginnen, einen „Business Case“ hierfür zu erarbeiten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Welche KI muss in den Giftschrank?</title>
		<link>https://humanithesia.org/welche-ki-muss-in-den-giftschrank</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 09:41:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Erwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Führung und Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätssiegel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://humanithesia.org/?p=1406</guid>

					<description><![CDATA[Künstliche Intelligenz wird heute bereits von Herstellern zum Download angeboten. Und niemand weiß, wie diese Systeme tatsächlich lernen. von Georg-Ludwig Verhoeven Im oft hochgesicherten „Giftschrank“ werden üblicherweise Gegenstände aufbewahrt, von denen eine Bedrohung ausgeht, wenn sie in die falschen Hände &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/welche-ki-muss-in-den-giftschrank"> <span class="screen-reader-text">Welche KI muss in den Giftschrank?</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Künstliche Intelligenz wird heute bereits von Herstellern zum Download angeboten. Und niemand weiß, wie diese Systeme tatsächlich lernen.</strong></p>
<p>von <strong>Georg-Ludwig Verhoeven</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-202 alignleft" src="https://humanithesia.org/wp-content/uploads/2014/09/internet-search-engine-1519471_640-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Im oft hochgesicherten „Giftschrank“ werden üblicherweise Gegenstände aufbewahrt, von denen eine Bedrohung ausgeht, wenn sie in die falschen Hände geraten. Gifte, die in der richtigen Dosis heilen, in der falschen töten, aber auch andere gefährliche Substanzen und Gegenstände wie Viren, radioaktive Präparate oder Bücher und Dokumente, die einem bestimmten Personenkreis gefährlich werden können, wenn sie an die Öffentlichkeit geraten. Nur mit besonderer Qualifikation, oft mit behördlicher Genehmigung und nach ausgiebiger Überprüfung, hat man Zugang zu den Inhalten des Giftschranks.</p>
<p>Wenn wir heute lesen, was KI alles anrichten kann, wenn sie „freigelassen“ wird, dann läuft uns ein Schauer über den Rücken: KI steuert Autos, die im Zweifelsfall selbständig entscheiden, wer bei einem Unfall getötet wird; KI wertet Personalakten aus, die über den Arbeitsvertrag und damit die Zukunft eines Menschen entscheiden, KI klassifiziert Fotos von Menschen nach Merkmalen (Hautfarbe, Alter, sexuelle Orientierung), die in einer Kriminalfahndung zur Verhaftung und zu einem Anfangsverdacht führen können. In letzter Konsequenz nimmt KI unsere Arbeitsplätze weg und übernimmt die Herrschaft über den Menschen. Prominente reden davon, dass KI eine größere Gefahr als die Atomkraft darstellt.</p>
<p>Die andere Seite ist, dass Hersteller von KI ihre Werkzeuge und Systeme auf dem Markt frei anbieten, teilweise sogar bereits angelernt. Kunden können diese Komponenten benutzen, teilweise sogar frei herunterladen und in ihre eigenen Systeme einbauen. Niemand weiß, wie die KI-Systeme genau funktionieren, wie sie angelernt wurden und wie sie entscheiden werden.</p>
<p>Soviel ist sicher: Mit der Entwicklung und dem Einsatz von KI stehen uns extrem leistungsfähige Systeme zur Verfügung, deren Potenzial, aber auch deren Gefahren wir heute allenfalls erahnen. Wer an der Entwicklung dieser Technologie teilnimmt, muss sich dessen bewusst sein und Verantwortung für das übernehmen, was hier auf die Menschheit losgelassen wird. Und das, bevor es verbreitet und letztlich aus dem Einflussbereich des Herstellers entlassen wird. „Be safe, not sorry!“ Solange KI-Systeme LKWs für Verkehrszeichen halten und Fotos von Menschen auf der Basis alter Vorurteile auswerten und klassifizieren, sind sie nicht geeignet, in der Alltagswelt eingesetzt zu werden.</p>
<p>Und gehören in den „Giftschrank“, nicht in den Downloadbereich des Herstellers.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digitale Medien ersetzen persönlichen Kontakt nicht</title>
		<link>https://humanithesia.org/digitale-medien-ersetzen-persoenlichen-kontakt-nicht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2018 08:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Erwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung und Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Führung und Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://humanithesia.org/?p=1308</guid>

					<description><![CDATA[Zur Vergabe des Wolfgang-Heilmann-Preises 2017: Preisträgerin Barbara Liebermeister über menschliche Bedürfnisse bei der Kommunikation über digitale Medien. von Barbara Liebermeister Über Facebook, WhatsApp, Xing &#38; Co können wir uns heute mit jedem vernetzen und jederzeit und überall kommunizieren. Doch diese &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/digitale-medien-ersetzen-persoenlichen-kontakt-nicht"> <span class="screen-reader-text">Digitale Medien ersetzen persönlichen Kontakt nicht</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Vergabe des Wolfgang-Heilmann-Preises 2017: Preisträgerin Barbara Liebermeister über menschliche Bedürfnisse bei der Kommunikation über digitale Medien.</strong></p>
<p>von <strong>Barbara Liebermeister</strong></p>
<p>Über Facebook, WhatsApp, Xing &amp; Co können wir uns heute mit jedem vernetzen und jederzeit und überall kommunizieren. Doch diese „Fast-Food“-Kommunikation &#8211; wie ich diese Art zu kommunizieren zuweilen auch nenne – befriedigt unser Bedürfnis nach Nähe, nach Geborgenheit, und nach Vertrautheit und Intimität. Das hat unter anderem die werbetreibende Wirtschaft erkannt. Deshalb lässt zum Beispiel der Lebensmittel-Konzern EDEKA seit Jahren Werbespots und Video-Clips produzieren, die alle unter der Überschrift mehr Menschlichkeit stehen.</p>
<p>In einem Spot rollt ein Roboter, auf dessen Brust dick und fett der EDEKA-Slogan „Wir lieben Lebensmittel“ steht, durch eine EDEKA-Filiale. Vor der Fleisch- und Wursttheke fragt der Roboter ein älteres Ehepaar, ob er ihm ein Weihnachts-Rezept geben könne. Das Ehepaar erwidert, das habe der nette Mann hinter der Theke bereits getan – „mit viel Liebe“. Daraufhin fragt der Roboter zurück: „Was ist Liebe?“. Die Antwort des EDEKA-Mitarbeiters: „Etwas, wofür es kein Rezept gibt.“ Ein weiterer Spot behandelt das Thema „Zeit schenken“. In ihm geht es darum, dass viele Aufgaben, die Eltern speziell in der Zeit vor und nach Weihnachten glauben erfüllen zu müssen, faktisch nicht wichtig sind. Es gibt nur eine wichtigste Aufgabe: „Ich muss für dich da sein – mein Kind.“</p>
<p><strong>Marketing-Kommunikation entdeckt „echte“ Gefühle</strong></p>
<p>Und der letzte Weihnachtsspot, der im Jahr 2117 spielt und seit Ende November – also binnen 3,5 Wochen – schon fast vier Millionen Mal bei YouTube aufgerufen wurde? In ihm schert ein Roboter aus einer Roboter-Armee aus. Und er begibt sich auf die Suche nach Menschen, die vor einer von Künstlicher Intelligenz geprägten Welt sozusagen in die Wildnis geflohen sind. Mit ihnen möchte er Weihnachten feiern. Mit einem echten Tannenbaum. Mit einem echten Gänsebraten. Und: Mit echten Gefühlen. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=aknucxb0xSo">Schauen Sie selbst. Es lohnt sich!</a></p>
<p>Ja, es lohnt sich ab und zu im Leben innezuhalten und sich fragen: Was ist mir wichtig? Was vermittelt mir nicht nur ein Gefühl des Ge-füllt, sondern des Er-füllt seins? In unserer von den rascher Veränderung und geringer Planbarkeit geprägten modernen Welt wird dies immer wichtiger. Sonst verlieren wir den roten Faden in unserem Leben… und die Menschen, die uns wichtig sind.</p>
<p><strong>Persönliche Kontakte können nicht durch digitale Medien ersetzt werden</strong></p>
<p>Überlegen Sie sich deshalb öfter: Welches Kommunikationsmedium wähle ich für welchen Anlass aus? Manchmal ist das persönliche Gespräch zeitsparender, denn die fehlende Tonalität der Stimme oder die Zwischentöne in Mails können zu Missverständnissen führen, bei denen die Beziehungsqualität leidet. Persönlichkeit läßt sich nicht in allen Facetten digitalisieren. Ein kurzes persönliches Gespräch oder ein Besuch kann Beziehungen retten.</p>
<p>Digitale Kontakte sind schön und gut, doch sie ersetzen die persönliche Begegnung von Mensch zu Mensch nicht. Sie hat eine andere Qualität. Ähnlich dem tollen Konzert, das wir im Konzertsaal live miterleben. Selbst die beste Stereoanlage vermittelt nicht die Qualität, die wir dort erleben dürfen. Deshalb verschafft sie uns auch mehr Erfüllung und Befriedigung.menschliche Bedürfnisse bei der Kommunikation über digitale Medien aussen vor.</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1312" src="https://humanithesia.org/wp-content/uploads/2018/02/BL_03_2017-00132_web-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Über die Autorin</strong></p>
<p>Bevor die Wirtschaftswissenschaftlerin die Leitung des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ) übernahm, war sie im Marketing internationaler Unternehmen tätig (u.a. Christian Dior, L’OREAL u.v.m.), anschließend für die Finanzindustrie. Ihre Schwerpunktthemen sind Führen im digitalen Zeitalter, die Führungskraft als Marke und der Aufbau von Netzwerken. Ihr Institut erforscht und fördert die Führungs- und Managementkultur im Zeitalter der Digitalisierung. Es analysiert und definiert die neuen Herausforderungen für Führungskräfte und entwickelt Instrumente zu deren Bewältigung. Für das neu entwickelte Tool „LEADT“, das die digitalorientierte Führungsreife bei Führungskräften misst, wurde es von der Integrata-Stiftung mit dem Wolfgang Heilmann Preis ausgezeichnet. Als Rednerin engagiert sie sich bundesweit für mehr Werteorientierung im Business.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://humanithesia.org/fuehrung-im-digitalen-zeitalter">Christiane Eckart: Was Führung im digitalen Zeitalter bedeutet</a></li>
<li><a href="https://wolfgang-heilmann-preis.de/preis-2017">Übersicht der Preisträger des Wolfgang-Heilmann-Preises 2017</a></li>
<li><a href="https://wolfgang-heilmann-preis.de/preis-2017/preisverleihung">Bilder und Bericht der Preisverleihung</a></li>
<li><a href="http://ifidz.de/">Seite des Instituts für Führung im digitalen Zeitalter</a></li>
</ul>

]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Führung im digitalen Zeitalter</title>
		<link>https://humanithesia.org/fuehrung-im-digitalen-zeitalter</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2018 11:02:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Erwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Führung und Verantwortung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://humanithesia.org/?p=1290</guid>

					<description><![CDATA[Zur Vergabe des Wolfgang-Heilmann-Preises 2017: Jurymitglied Christiane Eckardt über Kompetenzen und Entscheidungsgewalt von heutigen Führungskräften. von Christiane Eckardt Wir haben auf der Learntec 2018 den Wolfgang-Heilmann-Preis an Barbara Liebermeister und ihr Team vom Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter, IFiDZ, &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/fuehrung-im-digitalen-zeitalter"> <span class="screen-reader-text">Führung im digitalen Zeitalter</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Vergabe des Wolfgang-Heilmann-Preises 2017: Jurymitglied Christiane Eckardt über Kompetenzen und Entscheidungsgewalt von heutigen Führungskräften.</strong></p>
<p>von <strong>Christiane Eckardt</strong></p>
<p>Wir haben auf der Learntec 2018 den Wolfgang-Heilmann-Preis an Barbara Liebermeister und ihr Team vom Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter, IFiDZ, vergeben. Das Kernfrage des Preises, Führung im digitalen Zeitalter, war während der gesamten Preisausschreibung sehr präsent, auf Messen und in Vorträgen &#8211; und natürlich kam auch auf der Learntec-Messe mit diversen Rednern die Frage nicht zu kurz.</p>
<p>Überall dort, wo Führung thematisiert wird, ob in Unternehmen, im Non-Profit-Bereich oder in der Politik, kann man mehrere starke Themenfelder identifizieren. Zwei wesentliche Themenfelder davon sind: Kompetenzen von Führungskräften und holokratische /demokratische Strukturen. Zu den Kompetenzen einer Führungskraft im Sinne der Personalführung wird viel geschrieben, was als neu betrachtet wird, aber nicht grundlegend neu ist: Sie sollten Wertschätzung für Mitarbeiter haben und diese auch ausdrücken, Empathie besitzen, Konfliktfähigkeit im Sinne von Konfliktregelung bezeugen, Kommunikationsfähigkeit beweisen, Umgang mit Diversität schätzen und vernetzt denken &#8211; dann klappt das auch mit der Führung über Distanz und bei agilen Arbeitsweisen (was es vor 30 Jahren so kaum gab).</p>
<p>Doch die Kompetenzen einer Führungskraft im strategischen Bereich der Führung haben sich wegen der schnelleren Taktung und der Digitalisierung stärker verändert und das führt oft zu Missverständnissen in Bezug auf Personalführung, wo die „alten“ Tugenden auch zu den neuen gehören. Ich finde es immer befremdlich, wenn auf „altes“ Führungsverhalten referenziert wird, ohne das zu definieren oder zu beschreiben. Ich kenne schon seit vielen Jahren ein Führungsverhalten, das vieles von dem beinhaltet, was heute gebraucht wird &#8211; und sicher gibt es schlechte Führung &#8211; im Mittelalter und heute, branchenabhängig und situationsabhängig.</p>
<p>Es gibt immer noch Situationen (z.B. bei der Gefahrenbewältigung), in denen man nicht lange diskutieren kann. Da ist eine schnelle, autoritäre Entscheidung besser als eine zu späte Konsensentscheidung. Es gibt immer noch Situationen, da gefährdet man den Prozess und eventuell das Geschäft, wenn man den Prozess jedesmal kreativ neu gestalten wollte oder agil verändern wollte. Es gibt aber auch viele Situationen, in denen Führung eher Moderation sein muss, in denen das „Empowerment“ der Mitarbeiter das Mittel der Wahl ist und Situationen, in den Führungskräfte nicht mehr verstehen, was ihr Mitarbeiter im Detail tun und sie ihnen die Entscheidungen überlassen müssen. Wichtig ist dann, dass eine Führungskraft erkennt, welches Verhalten in welcher Situation das beste ist. Diese Ambidextrie von Führungskräften scheint mir da eine wichtige Kompetenz zu sein, die stärkere Bedeutung bekommen hat bzw. bekommen sollte.</p>
<p>Mit der Übergabe des Wolfgang-Heilmann-Preises ist das Thema Führung im digitalen Zeitalter sicher noch nicht beendet. Aber wir sollten diese Diskussion weiter führen.</p>
<p><strong>Über die Autorin</strong></p>
<p>Christiane Eckardt ist Kuratoriumsmitglied der Integrata-Stiftung.</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://wolfgang-heilmann-preis.de/preis-2017">Preisträger des Wolfgang-Heilmann-Preises</a></li>
<li><a href="https://wolfgang-heilmann-preis.de/preis-2017/preisverleihung">Bericht von der Preisverleihung</a></li>
</ul>

]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Workshop: &#8222;Wie muss Technik?&#8220; in Berlin</title>
		<link>https://humanithesia.org/blog-workshop-wie-muss-technik-berlin</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2018 10:31:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Erwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://humanithesia.org/?p=1284</guid>

					<description><![CDATA[Humanistische Wertmaßstäbe und digitale Zukunftswelten – wie geht das zusammen? Dieser komplexen Frage widmet sich ein Workshop, der humanistische Standpunkte in den aktuellen Debatten verorten und überprüfen möchte. Auch wir sind bei dem Workshop dabei. Neue Technologien erweisen sich oft &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/blog-workshop-wie-muss-technik-berlin"> <span class="screen-reader-text">Workshop: &#8222;Wie muss Technik?&#8220; in Berlin</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Humanistische Wertmaßstäbe und digitale Zukunftswelten – wie geht das zusammen? Dieser komplexen Frage widmet sich ein Workshop, der humanistische Standpunkte in den aktuellen Debatten verorten und überprüfen möchte. Auch wir sind bei dem Workshop dabei.</strong></p>
<p>Neue Technologien erweisen sich oft als Game-Changer, die unseren weltanschaulichen Kompass gehörig zum Rotieren bringen. Besonders die fortschreitende digitale Revolution stellt uns vor immer neue mentale, ethische und philosophische Herausforderungen. Gesetzgeber und Zivilgesellschaft haben alle Mühe, mit der faktischen Entwicklung auch nur annähernd Schritt zu halten. Humanisten haben dieses Feld in der Vergangenheit zu sehr anderen überlassen. Denn auch humanistische Werte wie Aufklärung, Selbstbestimmung, Pluralismus und friedliche Kooperation stehen heute auf dem Prüfstand.</p>
<p>Die <a href="http://www.giordano-bruno-stiftung.de">Giordano-Bruno-Stiftung (gbs)</a> und der <a href="http://www.hpd.de">Humanistische Pressedienst (hpd)</a> laden deshalb am 17./18. März 2018 zu einem Workshop in Berlin ein, der Interessierte aus einem größeren Spektrum zusammenbringen soll. Spannende Kurzvorträge und eine moderierte Diskussion sollen eine zielgerichtete und fruchtbare Diskussion ermöglichen. Interessierte können sich bis zum 1. März anmelden.</p>
<p>Themen des Workshops werden u.a. sein: Meinungsfreiheit versus Zensur, Datensparsamkeit versus Komfort, Überwachung versus Privatsphäre. Neben ethischen Fragen wird es auch darum gehen, welche konkreten Maßnahmen am wirkungsvollsten zu treffen oder zu unterstützen sind. Am Ende des Workshops soll ein Thesenpapier die gewonnenen Erkenntnisse zusammenfassen.</p>
<p>Das Treffen wird thematisch strukturiert und moderiert, damit eine zielgerichtete Diskussion ermöglicht wird. Zwischendurch wird es Impulsvorträge von <a href="http://www.netzpolitik.org">Leon Kaiser (Netzpolitik.org)</a>, <a href="https://www.stiftung-nv.de/de">Tobias Knobloch (Stiftung Neue Verantwortung)</a>, <a href="http://integrata-stiftung.de/">Michael Mörike (Integrata Stiftung)</a> sowie Arbeitsgruppen geben. Ihre Teilnahme zugesagt haben u.a. Michael Schmidt-Salomon (gbs-Vorstandssprecher) und Frank Nicolai (Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes). Zur Vorbereitung wird eine Medienliste zu essenziellen Themen und Positionen bereitgestellt. Die Leitung des Workshops liegt bei Peder Iblher (bludot).</p>
<p><strong>Weiterführende Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://humanithesia.org/wp-content/uploads/2018/01/workshop_wiemusstechnik.pdf">Informationen zur Tagung [PDF]</a></li>
<li><a href="http://www.bludot.berlin/workshop">Anmeldung zum Workshop</a></li>
</ul>

]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Bolerò der Arbeitswelt: Arbeiten 4.0 mit autonomen System</title>
		<link>https://humanithesia.org/der-bolero-der-arbeitswelt-arbeiten40-mit-autonomen-systemen</link>
					<comments>https://humanithesia.org/der-bolero-der-arbeitswelt-arbeiten40-mit-autonomen-systemen#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 13:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit und Erwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Führung und Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[autonome Software-Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://humanithesia.org/?p=1111</guid>

					<description><![CDATA[Warum die Digitalisierung hinter der Digitalisierung unsere ganze Aufmerksamkeit benötigt. Von Welf Schröter Wer kennt es nicht, das beeindruckende Orchesterwerk des französischen Komponisten Maurice Ravel. Er schuf im Jahr 1928 jenen langen „Boléro“ als Balettstück, der leise und unmerklich beginnt, &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/der-bolero-der-arbeitswelt-arbeiten40-mit-autonomen-systemen"> <span class="screen-reader-text">Der Bolerò der Arbeitswelt: Arbeiten 4.0 mit autonomen System</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum die Digitalisierung hinter der Digitalisierung unsere ganze Aufmerksamkeit benötigt.</strong></p>
<p>Von <strong>Welf Schröter</strong></p>
<p>Wer kennt es nicht, das beeindruckende Orchesterwerk des französischen Komponisten Maurice Ravel. Er schuf im Jahr 1928 jenen langen „Boléro“ als Balettstück, der leise und unmerklich beginnt, sich zunehmend ins Wahrnehmbare steigert und in einem unüberhörbaren Finale gipfelt. Ein solcher „Boléro“ bewegt sich gerade auf die Arbeitswelt zu.</p>
<p>Noch sind wir mit den Herausforderungen und Chancen der „nachholenden Digitalisierung“ (Schröter) befasst. Betriebsräte, Vertrauensleute und Beschäftigte betten mit Hilfe kluger Arbeitsorganisationsmodelle vorhandene informationstechnische Werkzeuge in den Arbeitsalltag ein. Mobile Endgeräte, „kluge“ Kleidungsstücke (wearables), „kluge“ Brillen (glasses) und vieles mehr werden über Betriebsvereinbarungen zu Assistenztechniken für den Menschen. Mehr als drei Viertel aller derzeitigen Technikeinführungen nutzen technische Innovationen, die schon zehn oder mehr Jahre auf dem Markt sind. In den Betrieben werden sie als neu empfunden und als neu im Sinne von „4.0-Anwendungen“ dargestellt.</p>
<p>Doch unter dem Gesichtspunkt der Technikentwicklung handelt es sich zumeist um IT-Konstrukte, die mit hohem Förderaufwand aus Steuergeldern entwickelt wurden und dann aber in kein betriebliches Geschäftsmodell einflossen. Ein Beispiel sind die vom Bund einst maßgeblich gesponserten „Softwareagenten“, die vor mehr als zehn Jahren als Assistenz- und Delegationstechniken das Licht der FuE-Welt erblickten. Heute verbergen sie sich hinter den cyber-physischen Systemen als vermeintlich allerneuester Innovationsschritt.</p>
<p>Die „nachholende Digitalisierung“ bringt vor allem jene IT-Technik in die Geschäftsmodelle, die in den zurückliegenden Jahren wegen zu hoher Einführungsaufwände und zu geringen Kostenvorteilen auf die lange Bank geschoben wurden. Ein zugegebenermaßen wirkungsvolles Marketing („Industrie 4.0“) bringt unzureichend genutzte technische Innovationen in das Blickfeld der Entscheidungsträger und in die Shops. Erforderlich sind zusätzliche Anpassungs- und Kompatibilitätsspezifikationen.</p>
<p>Doch es wäre ein grober Fehler, würde man das mediale Transportgut „Vier-Null“ nur als oberflächliches Marketing abtun. Hinter dem lauten Messe- und Vertriebslärm der Verkäufer von in der Regel tradierter Ware beginnt eine andere Melodie. Es ist die Digitalisierung hinter der Digitalisierung, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen muss. Wir dürfen die notwendige Vorspeise des digitalen Menüs nicht mit seinem Hauptgang verwechseln. Es ist ein „Boléro“ des Wandels, der leise beginnt und noch schwer hörbar ist, sich aber verstärkt und große Chancen hat, die Bühne komplett für sich zu gewinnen.</p>
<p>Zu reden ist von jenen „autonomen Software-Systemen“ (ASS), die in der Sprache der IT-Szene selbst lernen, selbst entscheiden, sich selbst verändern und selbst rechtsverbindliche Transaktionen in Echtzeit hinter dem Rücken des Menschen veranlassen. Ihre Nutzung befindet sich noch in der Experimentierphase. Sie können noch nicht „besichtigt“ werden. Sie kommen noch nicht in den Schaufenstern der Messen vor. In den Experimenten finden wir erste kurze Anwendungsketten, eher noch Testsimulationen. Diese Sicht gilt, wenn man vom Blickwinkel betriebsübergreifender horizontaler Wertschöpfungsketten ausgeht. Betrachtet man die betriebsinternen vertikalen Wertschöpfungsketten, so sind dort schon größere Fortschritte im Feld der Insellösungen zu erkennen.</p>
<p>Doch der „Boléro“ der „autonomen Software-Systeme“ hat begonnen. Erst wenige nehmen die noch zurückhaltende Melodie wahr. Wenn der Takt dieser Systeme die kleinen und großen Bühnen ergriffen hat, wird der Zeitdruck für die soziale Gestaltung des Wandels immens. Jene, die den „Boléro“ der sich in diesem Sinne wandelnden Arbeitswelt schon hören durften, sollten sich rasch zusammenfinden, um zum frühest möglichen Zeitpunkt gestalterisch vorausschauend im Sinne des arbeitenden Menschen einzugreifen. Wir sollten diese Art von „Boléro“ nicht nur als Ballettangebot betanzen, sondern bei seiner Aufführung sowohl in den Rhythmus wie auch in die Regie eingreifen. Der Takt ist das Geheimnis. Wer gibt ihn vor? Wer ist wessen Assistent?</p>
<p>(Der Beitrag von Welf Schröter ist zuerst <a href="http://www.blog-zukunft-der-arbeit.de/der-bolero-der-arbeitswelt/">in diesem Blog</a> erschienen.)</p>
<p><strong>Über den Autor:</strong><br />
Der Autor leitet seit mehr als 25 Jahren das gewerkschaftliche Personennetzwerk „Forum Soziale Technikgestaltung. Das Netzwerk umfasst mehr als 3.450 Frauen und Männer aus Betriebs- und Personalräten, Gewerkschaften und Beschäftigten. Er führt den www.blog-zukunft-der-arbeit.de und ist Mitglied im Fachbeirat der Integrata-Stiftung.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://humanithesia.org/der-bolero-der-arbeitswelt-arbeiten40-mit-autonomen-systemen/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
