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	<title>Stuttgarter Zukunftssymposium &#8211; HumanIThesia: Diskussionsportal für humane Nutzung der IT</title>
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	<description>Ethik bei künstlicher Intelligenz und Robotik</description>
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	<title>Stuttgarter Zukunftssymposium &#8211; HumanIThesia: Diskussionsportal für humane Nutzung der IT</title>
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		<title>Koevolution</title>
		<link>https://humanithesia.org/koevolution</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Mörike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 11:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit und Wohlbefinden]]></category>
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					<description><![CDATA[Michael Mörike schreibt über den Begriff Koevolution: Eine Möglichkeit, wie sich Mensch und Künstliche Intelligenz in Zukunft gemeinsam weiterentwickeln könnten.

Diskutieren Sie mit!<div class="read-more"><a href="https://humanithesia.org/koevolution">Weiterlesen &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5064" class="elementor elementor-5064" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Derzeit entwickelt sich die Technik für die künstliche Intelligenz rasant schnell weiter. Alle paar Monate kommen neue bahnbrechende Entwicklungen auf den Markt. Neuestes Beispiel ist ChatGPT, das erstaunlich gute Texte zu vorgegebenen Themen verfassen kann. Weitere bahnbrechende Beispiele werden folgen.</p><p>Forderungen kommen auf, die KI zu regulieren. Europa ist Vorreiter und teilt die KI in Risikostufen ein, die geprüft und genehmigt werden müssen, bevor sie zum Betrieb zugelassen werden. Befürchtungen werden formuliert, dass eine hochentwickelte KI den Menschen die Herrschaft wegnehmen könnte.<br />Auch wenn ich das so bald nicht für wahrscheinlich halte, weil eine KI immer die ihr vorgegebenen Ziele verfolgt. Und wenn wir ihr nicht das Ziel vorgeben und sie darauf trainieren, die Herrschaft über die Menschheit zu übernehmen, macht sie das auch nicht. <span style="text-transform: inherit;">Dennoch wird uns alle dies doch nachhaltig beeinflussen. Angestammte Arbeitsplätze werden wegrationalisiert oder ändern ihren Charakter. Und unsere Gesellschaft wird sich verändern und wir damit auch. </span></p><p>Wenn wir zunächst KI-Anwendungen verwenden, die uns „nur“ unterstützen und sich das als sehr hilfreich erweist, werden wir der KI mehr und mehr vertrauen und uns auf sie verlassen. Und wenn sie dann doch mal einen Fehler macht, werden wir es nicht mehr bemerken. So verlernen wir, die KI wirklich zu beherrschen.<br />Noch ein Beispiel: KI kann derzeit schon Texte vorlesen. Wir müssen bald nicht mehr lesen können. KI kann unser gesprochenes Wort in Texte wandeln. Wir müssen bald auch nicht mehr schreiben können. KI kann derzeit schon einfache Rechenaufgaben lösen und wird bald noch viel besser rechnen können. Wir müssen dann nicht mehr rechnen können.</p><p>Mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir dafür neue Fähigkeiten entwickeln und lernen, spezielle Aufgaben zu lösen, die die KI jeweils noch nicht lösen kann. Es werden genug Aufgaben für Menschen übrig bleiben.<br />Wir werden uns gegenseitig ergänzen und beide „Arten“ &#8211; KI und Menschheit – werden sich weiterentwickeln.<br />Damit dies zu unserem Nutzen gelingt, sollten wir der KI die Beachtung unserer Werte zum Ziel setzen.</p><p>Werte, die wir im täglichen Leben ganz selbstverständlich beachten, machen unsere Moral aus.<br />Wenn wir in eher seltenen Fällen unsere Werte gegeneinander abwägen müssen, nennen wir das die Ethik.</p><p>Aber was sind denn unsere Werte? Unsere Werte sind evolutionär entstanden und viele davon werden mit unserer DNA in Form von Wünschen vererbt. Beispiele: Gutes Essen, schöne Menschen, Empathie (durch unsere Spiegelneuronen), Kooperation, Führen und geführt werden, Abenteuerlust, Selbstverwirklichung, etc…</p><p>Nicht alle sollten wir der KI oder in Roboter einbauen. Braucht ein Roboter gutes Essen? Naja – er braucht Energie – aber eben in Form von Strom, um seine Batterie aufzuladen. Sollte ein Roboter sich selbst verwirklichen können? Sollte ein Roboter Abenteuerlust verspüren?<br />Ein Roboter sollte Empathie haben – aber nur mit uns Menschen. Bauen wir ihm Spiegelneuronen ein!<br />Ein Roboter sollte kooperieren – auch mit anderen Robotern, aber vor allem mit uns Menschen.<br />Ein Roboter sollte sich führen lassen. Vielleicht sollte er auch manchmal führen können.</p><p>Es macht Sinn, den Robotern nur solche Werte beizubringen, die uns Menschen nützen.</p><p>Daraus wird ersichtlich, dass in die KI und ihr Anwendungsfeld in den Robotern nur solche Werte eingebaut werden, die unsere menschlichen Erwartungen oder Werte ergänzen. KI und Roboter werden uns Menschen ergänzen und wir werden uns gemeinsam weiterentwickeln – noch lange gesteuert von den Menschen.</p><p>Das meine ich mit Koevolution.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Über den Autor</h2>				</div>
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											<a href="https://humanithesia.org/wp-content/uploads/2023/04/Michael-Moerike.jpeg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Michael Mörike" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MjkwMywidXJsIjoiaHR0cHM6XC9cL2h1bWFuaXRoZXNpYS5vcmdcL3dwLWNvbnRlbnRcL3VwbG9hZHNcLzIwMjNcLzA0XC9NaWNoYWVsLU1vZXJpa2UuanBlZyJ9">
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									<p><strong>Michael Mörike</strong>&nbsp;ist seit 2008 ehrenamtlich als Vorstand in der Integrata Stiftung tätig.</p>
<p>Als Informatikpionier führte er bereits während seines Studiums Projekte in der EDV durch. So richtete er beispielsweise 1969 Prozessrechner für die Uni Tübingen ein. Zwischen 1978 und 2000 war Michael Mörike in der Geschäftsführung verschiedener Unternehmen tätig (GDV 4 Jahre, Integrata 14 Jahre, itm AG 4 Jahre) bevor er zur Jahrtausendwende in den Stand des Freiberuflers wechselte.&nbsp;Als Projektleiter hat er so renommierte Projekte wie BTX und NIVADIS geleitet.</p>								</div>
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		<title>ANNA: Das vernetzte Leben – von Ludwig Reicherstorfer</title>
		<link>https://humanithesia.org/anna-das-vernetzte-leben</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2018 08:43:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgarter Zukunftssymposium]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Projekt über Algorithmen und Künstliche Intelligenz in unser aller Alltag: Wie wir Menschen bereits heute für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz sensibilisieren. Von Ludwig Reicherstorfer Vor einigen Jahren hörte man den Satz “Das Internet wird immer wichtiger” fast täglich. Im &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/anna-das-vernetzte-leben"> <span class="screen-reader-text">ANNA: Das vernetzte Leben – von Ludwig Reicherstorfer</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Ein Projekt über Algorithmen und Künstliche Intelligenz in unser aller Alltag: Wie wir Menschen bereits heute für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz sensibilisieren.</h4>
<p>Von <strong>Ludwig Reicherstorfer</strong></p>
<p>Vor einigen Jahren hörte man den Satz “Das Internet wird immer wichtiger” fast täglich. Im gesellschaftlichen, politischen und im öffentlichen Diskurs in den Medien war dies eine Feststellung, die die technologische Revolution und ihre Auswirkung in alle Lebensbereiche hinein betonte.  Heute wirkt der Satz wenig visionär, denn dass wir uns in einer digitalen Gesellschaft befinden, streitet niemand mehr ab. Ähnliches wie seinerzeit das Internet, erfährt im Moment das Thema “Algorithmen und Künstliche Intelligenz”. Überall wird darüber gesprochen und geschrieben, welche zentrale Rolle diese beiden Aspekte moderner Technologie heute und in (naher) Zukunft einnehmen werden.</p>
<p>Auch wir von iRights widmen uns diesem Thema. Dabei nehmen wir bewusst eine Perspektive ein, die bisher &#8211; zumindest nach unserem Dafürhalten &#8211; noch zu wenig beachtet wird: die der Verbraucher*innen. <span id="more-1592"></span>Unser Anliegen ist es, gerade bei jenen Menschen, die sich zwar nicht bewusst und regelmäßig mit Themen der Digitalisierung beschäftigen, dem technologischen Fortschritt aber sehr wohl jeden Tag direkt oder indirekt begegnen, Interesse für die dahinter stehenden algorithmische Prozesse und Entwicklungen zu wecken und Wissen darüber zu vermitteln.</p>
<p>In unserem Projekt “ANNA &#8211; Das vernetzte Leben. Algorithmen und Künstliche Intelligenz im Verbraucheralltag” steht die fiktive Figur ANNA stellvertretend für genau diese Menschen. Wir begleiten ANNA, eine berufstätige 35-jährige Frau, bei alltäglichen Erlebnissen, deren Ausgangspunkt Technologien sind, die bereits existieren und genutzt werden. Die Geschichten aus ANNAs Alltag drehen sich um Fitness-Armbänder, Smart Homes, Sprachassistenten oder Werbetargeting und decken von vernetzter Medizin über soziales Leben verschiedene Bereiche ab, an denen wir mit Algorithmen und KI schon heute in Berührung kommen.</p>
<p>Es handelt sich dabei nicht um eine Dystopie, die vor unkontrollierbaren Fehlentwicklungen warnen möchte, sondern um eine Fiktion, die Chancen und Risiken zugleich thematisiert. ANNAs Geschichten zeigen, wie sehr unser aller Leben bereits im Kontext dieser Technologien stattfindet, und was man als Verbraucher*in dabei beachten sollte. Das Projekt bedient sich unterschiedlicher Wege, diese Inhalte zu vermitteln: Kurzfilme , Podcasts und geschriebene Stories erzählen Episoden aus ANNAs Leben. Sie werden begleitet von Hintergrund-Dossiers, Praxistipps und Handreichungen für den pädagogischen Einsatz der Materialien, zum Beispiel an Schulen oder in der Erwachsenenbildung.</p>
<p>Das Projekt wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Das Projekt arbeitet unabhängig, alle verfügbaren Informationen sind nach journalistischen Kriterien aufbereitet. Durchgeführt wird das Projekt durch den gemeinnützigen iRights e.V.</p>
<h4>Über den Verein</h4>
<p><em>Der iRights e.V. widmet sich der Aufklärung von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu Themen wie Urheberrecht, Datenschutz, Datensicherheit, Algorithmen, digitales Leben u.v.m., er betreibt die Informationsplattform iRights.info, erstellt Publikationen und weitere Webangebote. Der iRights e.V. kooperiert in strategischen Fragen eng mit dem Think Tank iRights.Lab. </em><em>Alle Informationen zum Projekt “ANNA &#8211; Das vernetzte Leben” <a href="http://www.annasleben.de">finden Sie hier</a>.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz, made in Europe – von Dr. Anna Christmann</title>
		<link>https://humanithesia.org/anna-christmann-kuenstliche-intelligenz-made-in-europe</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 09:07:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgarter Zukunftssymposium]]></category>
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					<description><![CDATA[Künstliche Intelligenz europäisch entwickeln und zum Wohl von Gesellschaft und Umwelt gestalten: Wir brauchen KI, die auf der Grundlage europäischer Werte in Europa erforscht und entwickelt wird. Doch in Deutschland fehlt die Strategie. Ein Debattenbeitrag zum Stuttgarter Zukunftssymposium Ethik und &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/anna-christmann-kuenstliche-intelligenz-made-in-europe"> <span class="screen-reader-text">Künstliche Intelligenz, made in Europe – von Dr. Anna Christmann</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Künstliche Intelligenz europäisch entwickeln und zum Wohl von Gesellschaft und Umwelt gestalten: Wir brauchen KI, die auf der Grundlage europäischer Werte in Europa erforscht und entwickelt wird. Doch in Deutschland fehlt die Strategie. Ein Debattenbeitrag zum Stuttgarter Zukunftssymposium Ethik und KI.</h4>
<p>von <strong>Dr.</strong> <strong>Anna Christmann, MdB</strong></p>
<p>Künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen und autonome Systeme werden unsere Welt in den nächsten Jahren grundlegend verändern. Als Grüne wollen wir die Kraft dieser Veränderungen vor allem auch für die sozialökologische Modernisierung von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nutzen. Damit das gelingt, müssen Deutschland und Europa KI selbstbestimmt erforschen, entwickeln und einsetzen können. Denn nur wer KI in all ihren Facetten versteht, kann sie auch nach den eigenen gesellschaftlichen, politischen und ethischen Vorgaben souverän gestalten. <span id="more-1585"></span></p>
<p>Wir dürfen uns in Europa nicht damit zufrieden geben, im Nachhinein den rechtlichen Rahmen für Innovationen zu stricken, die anderswo entwickelt wurden. Auch wenn wir damit zum Teil sehr erfolgreich sind, wie die Datenschutzgrundverordnung gezeigt hat. Trotzdem: Aus dieser defensiven Haltung müssen wir uns selbstbewusst befreien und in die Offensive kommen. Wir brauchen KI made in Europe, die auf der Grundlage europäischer Werte in Europa erforscht und entwickelt wird.</p>
<h4><strong>Kein blindes Wettrennen mit den USA oder China</strong></h4>
<p>Doch schaut man sich die globalen Forschungsausgaben an, haben andere klar die Nase vorn. Ob Tesla, Google, Nasa oder Darpa – in den USA nimmt nicht nur der Staat viel Geld in die Hand. Auch Großkonzerne investieren bedeutende Summen in die Entwicklung selbstfahrender Autos, Roboter oder lernender Algorithmen. Seit Jahren führen die USA die Weltrangliste der absoluten Forschungsausgaben an. Doch andere holen rasant auf. Allen voran China, wo der Staat seit einigen Jahren Milliarden in die Entwicklung von KI-Technologien pumpt. Insgesamt wird in Asien mittlerweile dreimal so viel in KI investiert wie in Europa, in Nordamerika sogar sechsmal.</p>
<p>Es darf uns nicht um ein blindes Wettrennen mit den USA oder China gehen, sondern darum, einen europäischen Weg zu entwickeln, der gesellschaftliche Gerechtigkeitsfragen, Grund- und Freiheitsrechte im Blick behält. Die europäische Einbettung der Forschungsaktivitäten und entschlossene Investitionen sind dabei die Grundvoraussetzung. Wir sprechen uns als Grüne daher für flexiblere Forschungsstrukturen aus, die es ermöglichen mit guten Gehälter, attraktiver Infrastruktur und europäischer Lebensqualität die besten KI-Forschenden nach Europa zu holen oder hier zu halten. Denn sonst werden die Rahmenbedingungen für KI anderswo gesetzt. In autoritären Staaten wie China droht durch KI die allumfassende Überwachung, in den USA ein weiterer Machtzuwachs großer Digitalkonzerne &#8211; mit all den negativen Konsequenzen, die wir heute schon erleben. Der europäische Weg muss ein anderer, ein Weg der digitalen Chancen, des fairen Marktzugang, der nachhaltigen Entwicklung und der Selbstbestimmtheit sein.</p>
<h4><strong>In Deutschland fehlt eine KI-Strategie</strong></h4>
<p>Neben einer konsequenten Vernetzung der europäischen Forschungsstandorte fehlt es in Deutschland vor allem an einer KI-Strategie, die mit mutigen Investitionen unterlegt ist und die nötigen rechtlichen Rahmenbedingungen setzt. In den letzten anderthalb Jahren haben Kanada, China, Frankreich, die USA und zahlreiche andere Staaten Strategien für die Erforschung und den Einsatz von KI vorgelegt. Fast alle mit dem Anspruch dabei weltweit führend zu sein. Während andere Länder also längst dabei sind, ihre entsprechenden Strategien umzusetzen, hinkt die Bundesregierung hinterher und droht so, den internationalen Anschluss bei dieser wichtigen Zukunftstechnologie zu verlieren.</p>
<p>Das einzig Gute an dieser, von der Bundesregierung verursachten Nachzüglerschaft: Die Große Koalition kann sich an den vielen bereits existierenden Strategien orientieren – und sollte das auch unbedingt tun. Die französische KI-Strategie benennt zum Beispiel ausdrücklich ökologische Potentiale von KI als eine zentrale Säule. Warum machen wir die ökologischen Anwendungen von KI nicht zu einem Schwerpunkt in Europa, zum Beispiel durch eine Innovationsstiftung für nachhaltige und soziale digitale Anwendungen (INSDA)?</p>
<h4>Frankreich als Vorbild</h4>
<p>Auch bei der Einbindung der Zivilgesellschaft und verschiedener Stakeholder kann Frankreich Vorbild sein. Nur durch Transparenz und Beteiligung entsteht das nötige Vertrauen, um Künstliche Intelligenz zum Wohl der Gesellschaft gestalten zu können. Auch die KI Strategie der EU hat bereits wichtige Aufgaben definiert, die auch die Bundesregierung dringend adressieren muss. Etwa müssen die absehbaren Veränderungen der Arbeitswelt weiter erforscht, breit diskutiert und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rechtzeitig darauf vorbereitet werden.</p>
<p>Bei der Gestaltung von KI egal ob national oder europäisch muss immer die Frage im Mittelpunkt stehen, wie wir die neue Technologie zum Wohle der Gesellschaft nutzen können. Diese Frage stellt sich am Ende global. Die Potenziale von KI für die Lösung wichtiger gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen sind enorm. Ob verbesserte medizinische Diagnostik für die frühzeitige Erkennung von Krebs, intelligente Steuerung von Verkehrsströmen oder smarte Stromnetze für den schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien, in zahlreichen Bereichen kann KI einen positiven Beitrag leisten. Um diese Potenziale auch zu heben, brauchen wir eine bessere Innovationsförderung, europäische Vernetzung und eine klare Strategie, die Gemeinwohl und Nachhaltigkeit von KI ins Zentrum stellt. Um globale ethische Standards zu entwickeln, sprechen wir Grünen uns für einen KI-Gipfel analog zur Klimakonferenz aus.</p>
<h4>Über die Autorin:</h4>
<p><em>2017 zog Dr. Anna Christmann in den deutschen Bundestag für den Wahlkreis Stuttgart II ein. In der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen ist sie als Sprecherin für die Themen Bürgerschaftliches Engagement sowie Innovations- und Technologiepolitik zuständig. Frau Dr. Christmann ist Mitglied der Enquete Kommission Künstliche Intelligenz und Gast auf dem Podium beim <a href="http://www.stuttgarter-zukunftssymposium.de">Stuttgarter Zukunftssymposium Ethik und KI</a>.<br />
</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stuttgarter Zukunftssymposium 2018 Ethik und KI</title>
		<link>https://humanithesia.org/stuttgarter-zukunftssymposium-2018-ethik-und-ki</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2018 07:12:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgarter Zukunftssymposium]]></category>
		<category><![CDATA[Themenübergreifende Links]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Entwicklung künstlicher Intelligenz ist rasant und brisant zugleich – denn sie wirft zahlreiche ethische Fragen auf: Welche Regeln gelten zukünftig für Roboter? Wie entwickelt sich die Arbeitswelt 4.0? Wie viel Autonomie wollen wir für Maschinen? Über diese und andere &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/stuttgarter-zukunftssymposium-2018-ethik-und-ki"> <span class="screen-reader-text">Stuttgarter Zukunftssymposium 2018 Ethik und KI</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entwicklung künstlicher Intelligenz ist rasant und brisant zugleich – denn sie wirft zahlreiche ethische Fragen auf: Welche Regeln gelten zukünftig für Roboter? Wie entwickelt sich die Arbeitswelt 4.0? Wie viel Autonomie wollen wir für Maschinen? Über diese und andere Kernfragen der Digitalisierung diskutieren führende Köpfe aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft unter dem Motto „Mensch bleiben im Maschinenraum“ am 23. und 24. November 2018 in Stuttgart.</p>
<p>Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf lotet den schmalen Grat zwischen ethischen Bedenken und rechtlichen Fragen aus: Als Mitglied der Ethikkommission für automatisiertes Fahren berichtet er von den juristisch-ethischen Grenzen autonomer Autos. Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs und mehrfach ausgezeichnete Autorin, lotet in Ihrem Vortrag Sicherheitslücken neuer Technologien aus. Prof. Dr. Stefan Heinemann, Leiter der Forschungsgruppe „Ethik der Gesundheitswirtschaft &amp; Medizinethik“ im ifgs Institut für Gesundheit &amp; Soziales, definiert die Chancen und Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Bereich der Medizin. Außerdem freuen wir uns auf Prof. Dr. Matthias Bethge, der Lernmethoden von KI erklärt und Prof. Dr. Karsten Weber, der sich seit vielen Jahren mit Technikfolgenabschätzung beschäftigt.</p>
<p>Im Rahmen des zweitägigen Symposiums werden die Experten nicht nur den aktuellen Stand der technologischen Entwicklung in Vorträgen und Workshops beleuchten, sondern gemeinsam mit dem Plenum auch die ethischen und politischen Herausforderungen skizzieren. Begleitend zu unseren Diskussionsforen lernen die Gäste der Tagung Firmen und Institutionen kennen, die ihre digitalen Zukunftsprojekte in einer Ausstellung präsentieren.</p>
<p>Das diesjährige Zukunftssymposium wird veranstaltet vom Ethikverband der Deutschen Wirtschaft, der Giordano-Bruno-Stiftung, dem Weltethos-Institut an der Universität Tübingen und der Integrata-Stiftung. <a href="https://stuttgarter-zukunftssymposium.de/">Hier gibt es weitere Informationen zum Programm und zur Tagung.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kongress Ethik und KI: Bilder und Ergebnisse</title>
		<link>https://humanithesia.org/kongress-ethik-und-ki-bilder-und-ergebnisse</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2017 10:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgarter Zukunftssymposium]]></category>
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					<description><![CDATA[Große Premiere in Tübingen: Zum ersten Mal richteten die Integrata-Stiftung, die Giordano-Bruno-Stiftung und das Weltethos-Institut der Universität Tübingen den HumanIThesia-Kongress „Ethik und KI“ aus. Um die 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten am 28. Oktober einen ganzen Tag lang über die &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/kongress-ethik-und-ki-bilder-und-ergebnisse"> <span class="screen-reader-text">Kongress Ethik und KI: Bilder und Ergebnisse</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Große Premiere in Tübingen: Zum ersten Mal richteten die Integrata-Stiftung, die Giordano-Bruno-Stiftung und das Weltethos-Institut der Universität Tübingen den HumanIThesia-Kongress „Ethik und KI“ aus. Um die 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten am 28. Oktober einen ganzen Tag lang über die ethischen Herausforderungen im Umgang mit künstlicher Intelligenz.</p>
<p>Wir haben für Sie alle Ergebnisse der Tagung und alle Fotos zusammengetragen:</p>
<ul>
<li><a href="https://integrata-kongress.de/kongress/2017-euki/ergebnisse-und-abschlussbericht">Zum Ergebnisbericht </a></li>
<li><a href="https://integrata-kongress.de/kongress/2017-euki/alle-fotos-ethik-und-ki-kongress">Zur Bildergalerie</a></li>
</ul>
<p>Die Podiumsdiskussion der Tagung zur Frage, wie ethische Fragen in der Zivilgesellschaft diskutiert werden, können Sie auch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RcPjM2LzX_M">noch einmal auf Youtube anschauen.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kongress „Ethik und KI“ in Tübingen</title>
		<link>https://humanithesia.org/kongress-ethik-und-ki-in-tuebingen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sascha Blättermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2017 11:27:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgarter Zukunftssymposium]]></category>
		<category><![CDATA[ethische Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Diskussion ethischer Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz Die Entwicklung künstlicher Intelligenz ist rasant und brisant zugleich: Algorithmen, die für uns entscheiden, und die Fähigkeiten von Maschinen, die uns Menschen bereits heute übertreffen, werfen viele ethische Fragen auf: Wie sollte sich ein &#8230;<p class="read-more"> <a class="more-link" href="https://humanithesia.org/kongress-ethik-und-ki-in-tuebingen"> <span class="screen-reader-text">Kongress „Ethik und KI“ in Tübingen</span> Weiterlesen &#187;</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diskussion ethischer Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz</strong></p>
<p>Die Entwicklung künstlicher Intelligenz ist rasant und brisant zugleich: Algorithmen, die für uns entscheiden, und die Fähigkeiten von Maschinen, die uns Menschen bereits heute übertreffen, werfen viele ethische Fragen auf: Wie sollte sich ein autonomes Auto im Alltag verhalten? Welche Regeln gelten zukünftig für Roboter? Wie gefährlich ist die Entwicklung einer Superintelligenz?</p>
<p>Über diese Kernfragen der Digitalisierung diskutieren führende Köpfe aus Wissenschaft und Praxis auf dem diesjährigen HumanIThesia-Kongress am Samstag, den 28. Oktober, mit Vertretern von Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Die Tagung wird gemeinsam von der Integrata-Stiftung, der Giordano-Bruno-Stiftung und dem Weltethos-Institut Tübingen veranstaltet.</p>
<p>In einführenden Vorträgen am Vormittag beleuchten Experten den aktuellen Stand der Entwicklung und erklären, warum ein breiter ethischer Diskurs dringend notwendig ist. In darauf folgenden Workshops werden verschiedene Themenfelder gemeinsam ethisch beleuchtet. In der abschließenden Podiumsdiskussion am Nachmittag steht die Frage im Mittelpunkt, wie das Thema in die Zivilgesellschaft getragen werden kann. Begleitend dazu sind in einer Ausstellung Firmen und Institutionen aus der Region eingeladen, ihre Projekte und Einstellung dazu vorzustellen.</p>
<p><a href="https://integrata-kongress.de/kongress/2017-euki">Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.</a></p>
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			</item>
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