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	Kommentare zu: Gefahren der KI: Wenn er sie nicht nennen kann, wer dann?	</title>
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	<description>Ethik bei künstlicher Intelligenz und Robotik</description>
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		<title>
		Von: momwp		</title>
		<link>https://humanithesia.org/gefahren-der-ki-wenn-er-sie-nicht-nennen-kann-wer-dann#comment-659</link>

		<dc:creator><![CDATA[momwp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jul 2017 10:16:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&lt;strong&gt;Kommentar per Mail von Egon Scherer:&lt;/strong&gt;
Was sind die Zielsetzungen und das Wertesystem des DFKI?
Wenn ich die Gesellschafterstruktur/Geldgeber im Kontext der Aussagen von Herrn Wahlster betrachte, ist es naheliegend, dass es vermutlich um rein wirtschaftliche Interessen geht.
Warum?
Er bezeichnet Intuition und evolutionäres Handeln als Differenzierungsmerkmal des Menschen gegenüber KI, spricht von dem notwenddigen Hintergrundwissen um die persönlichen Präferenzen der Menschen zu erkennen. Der Fortschritt der KI würde sich dann mit diesem Hintergrundwissen am besten materialisieren lassen.
Die Frage, wo und wie dieses Hintergrundwissen entsteht stellt sich für ihn offensichtlich nicht. Unser künftiges Zuhause sei ein „Smart Space“ mit verborgenen Sensoren, ohne Computer, da die Umgebung der Computer sei.
Seine  Nutzenargumentation ist alles andere als überzeugend und „Smart Space“ eher eine Horrorvision. Wir gewinnen Lebenszeit….aber was machen wir damit? Mehr konsumieren, schneller leben?
Die Frage nach der Kreativität wird mit dem Durchforsten großer Suchräume beschrieben und  er zieht den Vergleich zur Kunst. Aus meiner Sicht hat das wenig mit echter Kreativität zu tun und Künstler denken vor allem anders, umfassender und authentischer.
Herr Wahlster ist der Meinung, die Ängste vor der KI würden verschwinden, wenn man sich länger damit beschäftigt und die Effizienzgewinne sicherten Arbeitsplätze wenn der Mensch weiterhin im Mittelpunkt stünde.
Ja das wäre prima, aber steht der Mensch im Mittelpunkt und wenn ja welcher Mensch? Wie sieht die Arbeitsplatzbilanz im Rahmen der Digitalisierung tatsächlich aus? Welche Lebensqualität haben die neuen Arbeitsplätze? Wer profitiert heute primär von den Effizienzgewinnen, welchen Beitrag zum Sozialsystem (Steuern etc) leisten diese globalen IT-Konzern in Deutschland und weltweit?
Immerhin sieht Herr Wahlster die Gefahr, dass wenige Menschen diese Systeme beherrschen und wie in einem totalitären Staat steuern. Für Diktatoren oder kriminelle Vereinigungen sei künstliche Intelligenz ein gefundenes Fressen…..
Wie wir das Ausnutzen der technischen Möglichkeiten für verwerfliche Zwecke verhindern können und welchen Beitrag er dazu als oberster KI-Forscher leisten will, bleibt unbeantwortet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kommentar per Mail von Egon Scherer:</strong><br />
Was sind die Zielsetzungen und das Wertesystem des DFKI?<br />
Wenn ich die Gesellschafterstruktur/Geldgeber im Kontext der Aussagen von Herrn Wahlster betrachte, ist es naheliegend, dass es vermutlich um rein wirtschaftliche Interessen geht.<br />
Warum?<br />
Er bezeichnet Intuition und evolutionäres Handeln als Differenzierungsmerkmal des Menschen gegenüber KI, spricht von dem notwenddigen Hintergrundwissen um die persönlichen Präferenzen der Menschen zu erkennen. Der Fortschritt der KI würde sich dann mit diesem Hintergrundwissen am besten materialisieren lassen.<br />
Die Frage, wo und wie dieses Hintergrundwissen entsteht stellt sich für ihn offensichtlich nicht. Unser künftiges Zuhause sei ein „Smart Space“ mit verborgenen Sensoren, ohne Computer, da die Umgebung der Computer sei.<br />
Seine  Nutzenargumentation ist alles andere als überzeugend und „Smart Space“ eher eine Horrorvision. Wir gewinnen Lebenszeit….aber was machen wir damit? Mehr konsumieren, schneller leben?<br />
Die Frage nach der Kreativität wird mit dem Durchforsten großer Suchräume beschrieben und  er zieht den Vergleich zur Kunst. Aus meiner Sicht hat das wenig mit echter Kreativität zu tun und Künstler denken vor allem anders, umfassender und authentischer.<br />
Herr Wahlster ist der Meinung, die Ängste vor der KI würden verschwinden, wenn man sich länger damit beschäftigt und die Effizienzgewinne sicherten Arbeitsplätze wenn der Mensch weiterhin im Mittelpunkt stünde.<br />
Ja das wäre prima, aber steht der Mensch im Mittelpunkt und wenn ja welcher Mensch? Wie sieht die Arbeitsplatzbilanz im Rahmen der Digitalisierung tatsächlich aus? Welche Lebensqualität haben die neuen Arbeitsplätze? Wer profitiert heute primär von den Effizienzgewinnen, welchen Beitrag zum Sozialsystem (Steuern etc) leisten diese globalen IT-Konzern in Deutschland und weltweit?<br />
Immerhin sieht Herr Wahlster die Gefahr, dass wenige Menschen diese Systeme beherrschen und wie in einem totalitären Staat steuern. Für Diktatoren oder kriminelle Vereinigungen sei künstliche Intelligenz ein gefundenes Fressen…..<br />
Wie wir das Ausnutzen der technischen Möglichkeiten für verwerfliche Zwecke verhindern können und welchen Beitrag er dazu als oberster KI-Forscher leisten will, bleibt unbeantwortet.</p>
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