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	Kommentare zu: Die Ethik autonomer Fahrzeug im Alltag	</title>
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	<description>Ethik bei künstlicher Intelligenz und Robotik</description>
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		<title>
		Von: Egon Scherer		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Egon Scherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 11:41:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt eingesetzte Ethikkommission kommt ua zu folgenden Ergebnissen:
„Der Schutz des Menschen hat Vorrang vor allen anderen Nützlichkeitserwägungen“
„Keine Degradierung des Subjekts zum bloßen Netzwerksinstrument“
„Fahrzeughalter und –nutzer müssten grundsätzlich über Weitergabe und Verwendung ihrer anfallenden Fahrzeugdaten entscheiden dürfen“
Wenn ich das angesichts der aktuellen Skandale und Rechtsbrüche auf mich wirken lasse und sehe wie Dobrindt und die Bundesregierung damit umgehen, kann ich nur zynisch sagen, diese Ethik könnt ihr euch sparen, die kennen wir schon. 
Die Automobilindustrie hat Milliarden an Forschungsgeldern vom Staat erhalten, hat diese teilweise anderweitig eingesetzt, im Rahmen von Kartellabsprachen die Produkte bewusst falsch deklariert und will sich nun mit Unterstützung der Politik der Produkthaftung entziehen……
Wenn nun unter Federführung dieser Menschen die Ethik für  AutoAutos definiert wird, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dies im Sinne der Bürger erfolgt. 
Ich denke immer mehr Menschen in dieser „Automobilgesellschaft Deutschland“ fühlen und erkennen, dass die Mobilität radikal neu gedacht werden muss. Dass dies gerade für Deutschland sehr schmerzhaft sein kann und vermutlich wird, ist klar, aber auch hier gilt: „Die Tatsachen sind oft nicht so schlimm, schlimm ist es aber wie wir damit umgehen“.
Wenn wir weiterhin zulassen, dass die Automobilindustrie aus Gründen der Profitmaximierung innovative Entwicklungen ausbremst, werden wir bei den AutoAutos keine Chance haben und Firmen wie Google, Apple, Microsoft…… diesen neuen Mobilitätsmarkt erobern. Dass dies unter Ethikaspekten eine ganz schlechte Entwicklung wäre ist leider auch klar, ganz zu schweigen wenn chinesische Firmen hier die Marktführerschaft erobern würden. Unter ethischen Aspekten ist keine dieser Optionen wünschenswert. 
Was tun? Die Menschen, die Zivilgesellschaft muss durch den Kauf oder nicht Kauf dieser Produkte entscheiden und indirekt abstimmen, ob man bereit ist, diesen Betrug weiterhin zu tolerieren, der auch und gerade unter dem Aspekt Obsoleszenz zu betrachten ist. Sarkastisch formuliert könnte man sagen, universell betrachtet ist es unerheblich wie die Menschheit sich entscheidet mit den Ressourcen dieses Planeten umzugehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt eingesetzte Ethikkommission kommt ua zu folgenden Ergebnissen:<br />
„Der Schutz des Menschen hat Vorrang vor allen anderen Nützlichkeitserwägungen“<br />
„Keine Degradierung des Subjekts zum bloßen Netzwerksinstrument“<br />
„Fahrzeughalter und –nutzer müssten grundsätzlich über Weitergabe und Verwendung ihrer anfallenden Fahrzeugdaten entscheiden dürfen“<br />
Wenn ich das angesichts der aktuellen Skandale und Rechtsbrüche auf mich wirken lasse und sehe wie Dobrindt und die Bundesregierung damit umgehen, kann ich nur zynisch sagen, diese Ethik könnt ihr euch sparen, die kennen wir schon.<br />
Die Automobilindustrie hat Milliarden an Forschungsgeldern vom Staat erhalten, hat diese teilweise anderweitig eingesetzt, im Rahmen von Kartellabsprachen die Produkte bewusst falsch deklariert und will sich nun mit Unterstützung der Politik der Produkthaftung entziehen……<br />
Wenn nun unter Federführung dieser Menschen die Ethik für  AutoAutos definiert wird, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dies im Sinne der Bürger erfolgt.<br />
Ich denke immer mehr Menschen in dieser „Automobilgesellschaft Deutschland“ fühlen und erkennen, dass die Mobilität radikal neu gedacht werden muss. Dass dies gerade für Deutschland sehr schmerzhaft sein kann und vermutlich wird, ist klar, aber auch hier gilt: „Die Tatsachen sind oft nicht so schlimm, schlimm ist es aber wie wir damit umgehen“.<br />
Wenn wir weiterhin zulassen, dass die Automobilindustrie aus Gründen der Profitmaximierung innovative Entwicklungen ausbremst, werden wir bei den AutoAutos keine Chance haben und Firmen wie Google, Apple, Microsoft…… diesen neuen Mobilitätsmarkt erobern. Dass dies unter Ethikaspekten eine ganz schlechte Entwicklung wäre ist leider auch klar, ganz zu schweigen wenn chinesische Firmen hier die Marktführerschaft erobern würden. Unter ethischen Aspekten ist keine dieser Optionen wünschenswert.<br />
Was tun? Die Menschen, die Zivilgesellschaft muss durch den Kauf oder nicht Kauf dieser Produkte entscheiden und indirekt abstimmen, ob man bereit ist, diesen Betrug weiterhin zu tolerieren, der auch und gerade unter dem Aspekt Obsoleszenz zu betrachten ist. Sarkastisch formuliert könnte man sagen, universell betrachtet ist es unerheblich wie die Menschheit sich entscheidet mit den Ressourcen dieses Planeten umzugehen.</p>
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