Ausschreibung des Wolfgang-Heilmann-Preises 2017

Wie verändert Digitalisierung die Führung von Politik, Unternehmen und Gesellschaft? Der Wolfgang-Heilmann-Preis sucht nach Antworten – und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Digitalisierung ist überall: Die Kinder spielen zuhause auf dem Tablet und zeigen ihre Lebenswelt auf Instagram, die Eltern vernetzen sich auf Facebook. Unter dem Stichwort Industrie 4.0 werden auf Arbeit immer größere technische Fortschritte erzielt, um Aufgaben, die früher der Mensch übernommen hat, von Maschinen erledigen zu lassen, die fehlerfrei und rund um die Uhr arbeiten.

Der Prozess der Digitalisierung vollzieht sich rasend schnell und niemand weiß genau, wo er endet. Aber er verändert unsere Gesellschaft jeden Tag aufs Neue – positiv, wenn sich Menschen durch das Internet überall politisch engagieren und einbringen können und negativ, wenn Social Bots versuchen, uns mit gezielten Hassbotschaften zu beeinflussen. In den letzten Jahren hat die Digitalisierung unsere Gesellschaft bereits tiefgreifend verändert – und die Frage ist: Wie soll eigentlich die Führung der Gesellschaft und der Politik heute gestaltet werden? Wie verändert sich die Führung von Unternehmen oder Organisationen durch die Digitalisierung? Haben wir darauf schon eine Antwort?

Die Tübinger Integrata-Stiftung sucht nach diesen Antworten und hat dafür zum 15. Mal den Wolfgang-Heilmann-Preis ausgeschrieben. Der Preis, der jedes Jahr unter einem anderen Thema ausgeschrieben wird, ist ein Aushängeschild der Stiftung, deren Mission es ist, Informationstechnologie zur Verbesserung der Lebensqualität einzusetzen – und nicht zur Rationalisierung oder Funktionalisierung. Einsendeschluss für den Wolfgang-Heilmann-Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, ist der 3. September 2017.

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